Fightlings wird zum Kartenspiel – Start der Kickstarter Kampagne

Vor wenigen Monaten warfen wir bereits einen Blick auf das Handyspiel Fightlings aus deutscher Entwicklung. Mit seiner Kombination aus Memory- und Sammel führte es uns dank GPS Unterstützung quer durch die Welt. Jetzt wollen die Entwickler von uns wieder zurück ins heimische Wohnzimmer locken. : The Card Game lautet der Titel ihrer neuen Kickstarter Kampagne. Wir erhielten bereits vorab den Prototypen und berichten von unseren ersten Testrunden.


Spielablauf

Wie auch in der -App wählen wir zu Beginn eines Duells unsere Fraktion. Die beiden Decks Vitality und Solidity bieten jeweils 46 Karten und verlangen vom Spieler seine Spielweise an das Deckthema anzupassen. Während Solidtitys Stärken im Angriff liegen, weiß Vitality sich durch defensive Manöver zu behaupten. Dies drückt sich jeweils in den Effekten der enthaltenen Kreaturen und Zauber aus.

Von den 46 Karten wählen wir 17 um unser Deck für eine aktuelle Spielrunde zu erstellen. Dabei wählen wir einen Champion und mindestens 2 Minion-Paare und füllen unser Deck mit weiteren Fighlingts und Effekten. Haben beide Spieler ihr Deck gewählt, ergänzen wir noch eine der neutralen Wildcards und mischen alle Karten in einem großen Stapel.

Zu Beginn des Spiels legen wir die Karten verdeckt in einem 5×7 Raster aus. Die Mittelreihen wird durch jeweils 2 aufgedeckte Minions gebildet. In den folgenden Runden wechseln sich die Spieler beim aufdecken der Karten ab. Wie in Memory versuchen wir Kartenpaare zu finden. Gelingt und dies, wird der Karteneffekt ausgeführt. Aufgedeckte Kreaturen gehen zudem in ihren zugehörigen Spielbereich und können fortan vom jeweiligen Deck-Besitzer in den Kampf geschickt werden.

Vor jeder Memory-Phase können die Spieler eine Angriffsphase durchführen. Hierbei wählt der angreifende Spieler seine Kreaturen, mit welchen er den Gegner angreifen möchte. Kann der verteidigende Spieler nicht blocken verliert er Lebenspunkte in Höhe des Angriffswert. Stattdessen besteht die Möglichkeit mit eigenen Kreaturen zu blocken.

Das Spiel endet sobald ein Spieler keine Lebenspunkte mehr hat, keine Karten mehr übrig sind oder jemand 15 Victory Points erreicht. Letztere werden durch ausgelöste Effekte vergeben oder beim Aufdecken eines gegnerischen Kreaturenpaars gewonnen. Gewonnen hat der überlebende Spieler oder der Spieler mit den meisten gesammelten sowie in Form von Kreaturen ausliegenden Victory Points.


Einschätzung

ist auch als eine interessante Kombination aus Sammel und Memory. Die Kreaturenfähigkeiten übertragen sich wunderbar auf die Wohnzimmer-variante. Die Freiheiten in der Deckwahl, sowie der individuelle Deckaufbau machen die jeweiligen Spielrunden einzigartig. Mit ca 20-30 Minuten Spielzeit pro Runde wird die Merkfähigkeit bereits merklich gefordert. Dank des kinderfreundlichen Designs werden aber gerade Kinder ihre Freude mit dem Spiel haben.

Bis zum 15. November können interessierte die Kickstarter Kampagne unterstützen.

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