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Kugeln statt Blumen

Der Krimi „“ ist mal eine ganz andere Kriminalgeschichte und lässt die Herzen von Hobbyermittlern höher schlagen. Als Leser schlüpft man in die Rolle der Clara Neufeld. Clara Neufeld wurde von ihrem guten Bekannten, Friedrich Dossberg, zu dessen 50. Geburtstag eingeladen. Friedrich Dossberg ist Inhaber der Firma „Janssen und Dossberg Immobilien“, zudem ist er ein bekannter Kunstsammler, Kunstkritiker und Mäzen.

Er ist sowohl als Leiter seiner Firma, welche ihm sein Schwiegervater überschrieben hat, als auch als Kunstkritiker sehr erfolgreich. Clara und Friedrich sind aufgrund ihrer Geschäfte miteinander bekannt. Der Ort des Geschehens ist die Villa der Familie Dossberg in Pösseldorf bei Hamburg. In den vorderen und hinteren Umschlagsseiten findet man die Grundrisse aller Etagen der Villa. Zudem hat der Leser die Möglichkeit, in einer vorderen Umschlagseiten seine Notizen niederzuschreiben.

Anwesende bzw. Gäste zur Tatzeit sind:

  • Friedrichs Ehefrau, Eva Dossberg. Sie ist eine begeisterte Kunstsammlerin und Malerin, eben eine Dame der Gesellschaft. Ihr Vater war der Begründer der Firma Janssen Immobilien. Das Verhältnis der Eheleute Dossberg war in letzter Zeit sehr angespannt.
  • Bertram Janssen, Friedrichs Schwager, ist der erfolglose Spross der Familie Janssen. Sein Vater verzieh im nie seinen damaligen Lebenswandel vom Familienvater zum Partykönig Hamburgs. Er und Friedrich hatten kein gutes Verhältnis. Wahrscheinlich auch deshalb, weil sein Vater Friedrich und nicht ihm die Firma überschrieben hat.
  • Der eher untalentierte Künstler Peter Heiland. Er hofft, mit Hilfe von Friedrich in der Kunstszene Fuß zu fassen.
  • Die italienische Künstlerin Donatella Verucini ist der derzeitige Star in Friedrichs Kreis.
  • Konrad Jacobe – ein alter Studienfreund von Friedrich. Welcher sich kurz vor dessen Tod mit ihm gestritten hat.
  • Der Hausdiener Wilhelm Bagund. Er ist ein Butler der alten Schule.
  • Die sehr schüchterne Sophie Menzel. Sie entdeckt die Leiche des Verstorbenen in dessen Arbeitszimmer.
  • Und der Chauffeur der Familie Dossberg – Josef Fischinger. Er ist in die Haushälterin Sophie Menzel verliebt und eine sehr treue Seele.

Kurz nachdem Clara Neufeld in der Villa Dossberg eintrifft, macht die Haushälterin Sophie Menzel eine furchtbare Entdeckung. Sie findet den Hausherren und Gastgeber Friedrich Dossberg tot in seinem Büro auf. Der Schock bei dem anwesenden Personenkreis ist groß. Nachdem Clara Neufeld sich von dem ersten Schock erholt hat, beginnt sie damit, die Räume der Villa zu untersuchen und die Anwesenden zu verhören.

Clara Neufeld ist keine Polizistin. Sie sieht es jedoch als ihre Aufgabe an, der Sache auf den Grund zu gehen. Natürlich ermittelt auch die Polizei in diesem Fall. Dies sind Herr Kommissar Kolbing und Frau Bosse-Liebich. Die Polizei schließt dann im Teil – Lösungen und Auswertungen – den Fall abschließend ab.

Am Anfang des Buches wird dem Leser in einer Art Anleitung erläutert, wie das Buch zu lesen ist. Die einzelnen Kapitel und Bezeichnungen werden sehr gut erklärt. Die Geschichte beginnt mit einem Prolog und ist dann untergliedert in fünf Kapitel. Am Ende jeden Kapiteltextes gibt es eine Übersicht der Räume und Personen. Der Leser kann dann entscheiden, welche Hinweise er weiter verfolgen möchte. Man kann z. B. eine beliebige Anzahl der Räume untersuchen und die anwesenden Personen befragen.

Von Kapitel zu Kapitel ähneln sich die Texte sehr, es kommen jedoch immer wieder Hinweise dazu. Während der Ermittlungen stößt der Leser des Öfteren auf verschiedene Dokumente, wie zum Beispiel, Korrespondenz zwischen Eva Dossberg und einem Detektivbüro und Zeitungsartikel. Diese Dokumente sind im Abschnitt Schriftstücke im hinteren Teil des Buches zu finden. Als kleine Hilfestellungen für die Leser sind die sogenannten „Fingerzeige“ gedacht. Zu jedem Kapitel gibt es einen Fingerzeig. Hier bespricht Clara ihren neuesten Ermittlungsstand telefonisch mit ihrem Mann, welcher bei der Polizei arbeitet.

Nachdem man als Leser das fünfte Kapitel abgeschlossen und seinen Ermittlungsstand niedergeschrieben hat, können Fragen zum Fall beantwortet werden. Sobald man alle Nachforschungen abgeschlossen hat, kann man sich „Die Lösung des Falls“ durchlesen. Ganz am Ende des Buches gelangt man zur Auswertung der Punkte. Für jede richtig beantwortete Frage erhält der Leser 10 Punkte. Man kann über 70 Punkte erreichen.

Das Buch ist alles in allem sehr übersichtlich gestaltet. Es macht wirklich sehr viel Spaß, einmal selber in die Rolle des Ermittelnden zu schlüpfen.

 

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