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Lex Barker

Dieser Bildband gibt einen kleinen intimen Einblick über einen Mann, der leider viel zu früh verstorben war. Wir sind am Bildschirm hin- und her gerutscht, als Old Shatterhand die Blutsbrüderschaft mit seinem Freund Winnetou geschlossen hatte.

Und alle sind wahrscheinlich in Tränen ausgebrochen, als sein Freund Winnetou in seinen Händen verstorben war. Shatterhand war wahrscheinlich die Rolle seines Lebens, die aber wiederum auch ein Fluch war. Seine Karriere begann er eigentlich als Playboy, schließlich stammte er aus guten Hause.

Barker kam relativ früh zum Film und seine erste Rolle hatte er bereits 1945. Seinen Durchbruch hatte er aber als Tarzan, denn Barker hatte Ende der 40er Jahre Johnny Weissmuller ersetzt. Fünfmal ist er in die Rolle des Tarzan geschlüpft und danach folgten eigentlich weiter belanglose Filme.

Wahrscheinlich wollte er dann mehr als nur diese belanglosen Filme und zog nach Europa, schließlich beherrschte er mehrere Sprachen. Und so kam es, dass er dann für die Karl May Verfilmungen gefunden wurde. So entstanden in Europa ca. 50 Filme.

Insgesamt spielte er in dieser Zeit weltweit in mehr als 50 Filmen in Deutschland, Frankreich, Italien, Brasilien, Jugoslawien, Spanien und sogar im Libanon. Seine wohl anspruchsvollste Rolle hatte er 1959 in Fellinis “La Dolce Vita – Das süße Leben”. 1966 gewann er einen Bambi als bester ausländischer Schauspieler. Barker war fünfmal verheiratet.

Seine bekanntesten Frauen waren die beiden Kolleginnen Arlene Dahl und Lana Turner. Die Ehe mit Turner war von Skandalen überschattet. Sein Sohn Christopher Barker versucht sich im deutschen Fernsehen ebenfalls als Schauspieler. starb drei Tage nach seinem 54. Geburtstag in New York auf offener Straße an einem Herzinfarkt. Es wurde viel diskutiert, ob die Ursache Alkohol wäre, aber die tatsächlichen Umstände wurden nie benannt.

Auch der Vater von Barker starb an einem Herzanfall, so dass man davon ausgehen kann, dass ein erbliche Sache die Ursache war.

Aber egal wie, wir sollten Barker in Erinnerung behalten, so wie er auf der Leinwand war, ein Held, der wie sein Indianerfreund immer denen geholfen hat, die Hilfe benötigten. Der Bildband gibt auch einen kleinen Einblick hinter die Kamera, über Freunde, die sichtlich Spaß bei den Dreharbeiten hatten.

Die Filme mit nach Motiven von Karl May: “Der Schatz im Silbersee” (1962), “Winnetou I”, “Old Shatterhand” (beide 1963), “Der Schut”, “Winnetou II” (beide 1964), “Der Schatz der Azteken”, “Die Pyramide des Sonnengottes”, “Durchs wilde Kurdistan”, “Im Reich des Silbernen Löwen”, “Winnetou III” (alle 1965), “Winnetou und das Halbblut Apanatschi” (1966) und “Winnetou und Old Shatterhand im Tal der Toten” (1968).

  • Verlag: Karl May

 

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