Der Kleine Prinz

Die Geschichte vom Kleinen Prinz berührt Erwachsene und Kinder zugleich. Dazu kommt, dass der Autor Antoine de Saint-Exupéry, der Pilot im Zweiten Weltkrieg war, immer noch verschollen ist. Viele seiner Fans denken dabei, dass er bei seinem kleinen Prinzen ist. Die Geschichte wurde 1943 das erste Mal veröffentlicht. Die Erzählung handelt von Wärme und Menschlichkeit. Auf der anderen Seite hat wahrscheinlich Antoine de Saint-Exupéry über sich geschrieben. Joann Sfar hat diese Geschichte in einen Comic umgewandelt. Dabei hält er sich strikt an die Erzählung von Saint-Exupéry.

Durch die Comics, die übrigens gelungen sind, versucht er nach 60 Jahren, die Erzählung vom kleinen Prinzen anderen Menschen zugänglich zu machen. Sfar hat im Übrigen Philosophie studiert. begegnet dem Erzähler in der Wüste Sahara. Dieser ist dort mit seinem Flugzeug notgelandet. Er forderte den Erzähler auf, ein Schaf zu zeichnen. Aber all die Zeichnungen waren nicht das, was er sich vorstellte. So hat der Erzähler eine Kiste gezeichnet und dem kleinen Prinzen erzählt, dass das Schaf in der Kiste steckt. Damit war die Welt in Ordnung. Nun begann , von sich zu erzählen. Von seinem Planeten, auf dem er die Vulkane kehrt. Eines Tages hat eine Blume auf seinem Planeten entdeckt. Diese war sehr eitel.

Doch dann verließ er seinen Planeten, um nach Freunden zu suchen. Dabei hat er so manchen seltsamen Bewohner auf anderen Planeten entdeckt. Auf dem einen Planeten lebte ein Säufer, der trank, um zu vergessen, dass er ein Säufer war. Auf einem anderen lebte ein König, der aber eigentlich kein Reich oder Untertanen besaß. Auf einem weiteren Planeten lebte ein Geograf, der aber eigentlich nie seinen Planeten verlassen hatte. Und das, was man ihm erzählt hatte, musste überprüft werden. Aber dazu kam er nicht. Die Menschen sind schon seltsam, dachte .

Auf der Erde angekommen, findet er einen Rosengarten. Da stellte er fest, dass seine Blume ihn belogen hatte, denn sie war nicht einzigartig. Trotzdem hatte er Sehnsucht nach ihr. Hier trifft er auch den Fuchs, der ihm sagt, dass man nur mit dem Herzen gut sieht, was das Auge nicht sieht.

Dann trifft er den Piloten. Und als sie kein Wasser mehr hatten, machten sich beide auf den Weg zum Brunnen.

Die Geschichte vom kleinen Prinzen berührt und Joann Sfar hat es geschafft, diese auch einfühlsam mit Bildern zu erzählen. Und vielleicht ist Antoine de Saint-Exupéry doch bei seinem kleinen Prinzen und bestaunt die Blume.

  • Übersetzt von Kai Wilksen
  • Gebunden
  • 112 Seiten
  • Alter: ab 8 Jahren
  • ISBN 978-3-551-77795-9
  • Verlag: Carlsen

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