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Quo Vadis

Der Roman von Henryk Sienkiewicz wurde erstmals 1895 veröffentlicht und zählt neben der Krzyżacy (Die Kreuzritter) zu seinen bedeutenden Werken. Schon nach seinem Erscheinen wurde der Roman zum Bestseller.

In seinem Werk, welches durch die gleichnamige Verfilmung mit Peter Ustinow weltberühmt wurde, hat er sehr detailliert die Grausamkeiten beschrieben, welche die frühen Christen erlebten, denn schließlich handelt die Geschichte zur Zeit Neros.

Dabei hatte sich der Autor sehr korrekt an die historischen Fakten gehalten, was die Geschichte als solches noch interessanter macht, denn somit wird Geschichte lebendiger. Erzählt wird die Geschichte eines römischen Kommandanten, der siegreich von der Schlacht zurückkehrt, aber nicht in Rom einrücken darf, auf Befehl des Kaisers Neros.

Da der Komamandant dieses nicht einsieht, weil seine Männer endlich wieder zu ihren Familien zurückkehren wollen, macht dieser sich auf, dem Kaiser dies darzulegen. Der Kaiser macht ihn darauf aufmerksam, dass das Volk Brot und Spiele benötigt und ein späterer Einzug dies ermöglichen würde.

Als der Kommandant beim General Plautius die junge Frau Lygia kennenlernt, verliebt er sich sofort in die junge Frau, die im Auftrag Roms als Geisel gehalten wird. Aber der General erzieht die junge Frau, als ob es seine Tochter wäre. Zum gleichen Zeitraum hält sich auch Paulus im Haus der Familie auf, der zu dem Zeitraum nicht weiß, dass die Familie und auch Lygia Anhänger des Christentums sind.

Auch diesmal ist das Werk gelungen, es ist nicht nur ansprechend gemacht, nein, auch das Zusatzmaterial, wie in der Reihe üblich, mit Hinweisen zum Autor und Hintergrundinformationen, lässt kaum Wünsche offen.

Sienkiewicz hat im Übrigen den Nobelpreis für Literatur 1905 erhalten.

  • Verlag: Brockhaus

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