1941 – Wo bitte geht’s nach Hollywood

Stellen Sie sich einmal vor, Sie gehen im Ozean baden und plötzlich taucht ein U-Boot auf. In diesem Fall war es eine junge Frau, die nackt baden ging und die Japaner tauchten 1941 mit ihrem U-Boot direkt unter ihr auf. Ihr blieb nichts anderes übrig, als sich an der Teleskopstange festzuhalten.
Nur tauchen diese kurz nach Pearl Harbor an der Küste der USA auf. Und in Los Angeles bereitet man sich schon auf den Angriff der Japaner vor.

Der Film versuchte zehn Jahre nach MASH eine ähnliche Parodie aufzulegen, was dem Film aber nur teilweise gelang.   führte zu diesem Film Regie und im Kino floppte dieser Film. Auf der einen Seite haben gibt es die U-Bootbesatzung, die gemeinsam mit einem deutschen Offizier (gespielt von Christopher Lee) LA erreichen wollen. Nur irrte die Besatzung seit einiger Zeit umher, da ihr Kompass defekt ist. Durch Zufall haben die Japaner einen amerikanischen Angler eingefangen und der hatte einen Spielzeugkompass mit. Nur wollte dieser nicht, dass der Spielzeugkompass den Japanern in die Hände fällt. So hat er ihn kurzerhand verschluckt und durfte dann unter Bewachung auf die Toilette gehen. In einem anderen Strang der Handlung, in der Wüste, fühlt sich ein paranoider Colonel von imaginären japanischen Fallschirmjägern umzingelt.

In LA bereitet man sich auf einen Angriff vor, nur der verantwortliche Offizier will erst einmal abschalten und schaut sich im Kino Dumbo an. Und in der Zwischenzeit befindet sich Adjutant Captain Loomis Birkhead in einem Aufklärungsflug auf dem Weg nach LA, jedoch hat er keinen Funkempfang und statt aufzuklären, „beschäftigt“ er sich mit der Regierungsbeauftragten Donna Stratton. Natürlich wird in LA ein Großalarm ausgelöst und die Flak soll das unbekannte Flugzeug vom Himmel holen. Und auf dem U-Boot herrscht natürlich miese Stimmung, sodass kurzerhand der deutsche Offizier ausgesetzt wird.

„1941 – wo bitte geht’s nach Hollywood“ ist eine aufwendige Kriegsgroteske, nur funkt diese nicht hundertprozentig. Stellenweise hat man das Gefühl, dass man nur Gags aneinandergereiht hat und diese in Handlung presste. Der Film, der 1980 uraufgeführt wurde, erscheint nun als DVD.

  • Titel: 1941 – Wo bitte geht’s nach Hollywood
  • Regie:
  • Laufzeit: 113 Minuten
  • Genre:
  • FSK: ab 12 Jahren
  • 27.03.1980

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