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Aurelio Zen

ist ein italienischer Commissario, arbeitet in Rom bei der Mordkommission und ist wahrscheinlich der einzige Beamte, der nicht bestechlich ist. Nachdem seine Frau ihn verlassen hat, lebt er noch bei seiner Mama.

Die Geschichte um den Commissario hat sich Michael Dibdin, der leider 2007 nach einer schweren Krankheit verstarb, ausgedacht. Seine erste Krimigeschichte hatte der Autor 1978 – Die letzte Sherlock Holmes Geschichte – veröffentlicht. Wahrscheinlich war es der Umzug nach Italien, genauer nach Perugia, der den Autor inspirierte, diese Geschichte zu schreiben. Der erste Fall des Commissario war eine Entführung und auf Anhieb erhielt dieser Roman eine Auszeichnung. Eigentlich, so die Biografie des Autors, wollte er keine Serienfigur entstehen lassen, aber trotzdem folgten einige andere Geschichten, wobei diese immer an einem anderen Ort handelten.

Im Gegensatz zu den skandinavischen Krimis sind die Geschichten von Dibdin nicht so düster und sein Held ist immer gut gekleidet. So trägt er maßgeschneiderte Anzüge und Designersonnenbrille. Zen wird von dem britischen Schauspieler Rufus Sewell so nahezu perfekt dargestellt. Der Commissario ist ein Grübler und könnte so in die Richtung Colombo gehen, nur nicht so zerstreut.

Egal wie, mit den Teilen bedient man die Klischees, so wird im Teil Vendetta der Richter Bertolini auf der Straße erschossen, indem man einen Autounfall simuliert. Zuvor hält der Mörder Spadola eine kurze Rede, warum er jetzt die Person tötet. Hierbei geht es um persönliche Rache und zwar an allen, die ihn angeblich unschuldig ins Gefängnis gebracht haben. Natürlich soll dabei auch Zen ermordet werden.

Aber zur Zeit soll Zen den Fall eines ermordeten Baulöwen noch einmal bearbeiten, aber so, so der Wunsch des Ministeriums, dass der angebliche Mörder wieder frei kommt, denn man hatte ja schließlich als Regierung Geschäfte mit diesem getätigt. Aber da haben die Herren im Ministerium nicht mit gerechnet, denn Zen lässt sich nichts vorschreiben.

In einem anderen Teil stürzt ein bekanntes Mitglied einer aristokratischen Familie von der Brücke. Die Frage ist, war es Mord oder Selbstmord. Und letzteres wäre natürlich besser für die Familie, denn so stellt keiner irgendwelche Fragen. Aber Zen lässt sich nicht beirren und stellt schließlich fest, dass eine mächtige kriminelle Organisation hinter dem Verbrechen steht. Aber wie es halt so ist, die Polizei stößt dabei immer auf eine Mauer des Schweigens.

In der Serie sind Rufus Sewell und Catarina Murina ein perfektes Paar und verkörpern ihre Rollen nahezu perfekt.

Die Folgen des BBC, die auch im deutschen Fernsehen, in aller Regel nach 23.oo Uhr ausgestrahlt wurden, bieten perfekte Krimiunterhaltung, die ohne Action sondern mit einem nahezu perfekten Drehbuch auskommen. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf der Handlung und den Dialogen, welche in eine traumhafte Kulisse gepackt wurden.

In kann sich der Zuschauer hineinversetzen und erlebt schrittweise die Aufklärung der Verbrechen. Vor allem das Gesamtpaket ist hierbei ausschlaggebend, welches an gute Krimis wie Colombo erinnert.

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