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Das Goldene Ufer

Man schreibt das Jahr 1825. Gisela (Miriam Stein) und Walther (Volker Bruch) arbeiten auf dem Gut der Grafenfamilie von Rennitz im Königreich Hannover. Beide sind Waisen und wurden von der Familie als Magd und Knecht aufgenommen. Auf dem Gut herrschen strenge Regeln. So behält sich die Grafenfamilie das Züchtigungsrecht vor und bei den kleinsten Vergehen wird dieses angewendet, so dass Gisela schon öfters Stockschläge erhalten hatte.

Diese Demütigungen erreichen bei Gisela nur eins, dass sie von Freiheit und Selbstbestimmung träumt. Am liebsten würde sie daher nach Amerika auswandern. In der Zwischenzeit ist in der Nachbargrafschaft ein Knecht geflohen, der angeblich etwas gestohlen haben soll. Die Grafenfamilie von Rennitz hat beschlossen, sich ebenfalls auf die Suche zu begeben und dann ohne Gerichtsverfahren ihn zu hängen, als Abschreckung für die anderen.

Der Graf von Rennitz (Walter Sittler) hat hingegen andere Sorgen, der Verkauf von Bäumen hatte nicht funktioniert, so dass er seinen Verwalter entlassen hatte. Auch bemerkt er, dass seine Privilegien immer weniger werden.

Und wenn der Verkauf nicht funktioniert, wird wahrscheinlich die geplante Hochzeit nicht stattfinden. Somit wird Walther, der, bevor er Knecht wurde, beim Verwalter gelernt hatte, zur Holzmesse geschickt. Für Walther ist dies eine Chance, aber der Grafensohn Diebold (Trystan Pütter) sieht dies als Schmach an, dass sein Vater ihm nicht vertraut. Und deshalb plant er etwas, um Walther auszustechen.

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Vor allem bekommt der Grafensohn hier die Unterstützung seiner Mutter, die ihn vergöttert. Somit wird das Leben von Walther und Gisela schwer, vor allem weil der Grafensohn Gisela immer wieder nachstellt. Für beide kommt aber der Moment, dass nur noch eins hilft. Diese Geschichte bietet alle Komponenten, die solch eine Geschichte benötigt. Walther und Gisela sind die Sympathieträger, die auch als solche überzeugen. Diebold und seine Mutter verkörpern hingegen das Böse und zeigen deutlich, wie sie mit ihren Bediensteten umgegangen sind, so dass man sich wünscht, nie in dieser Zeit gelebt zu haben.

Der Film zeigt somit deutlich, wie wichtig Freiheit für den Menschen ist und dass man ihm diese auch gewähren lassen muss.

Der Film basiert auf der Grundlage des Romans von dem Autorenduo Iny Lorentz (Iny Klocke und Elmar Wohlrath) und wird hierbei eins zu eins umgesetzt. Für eine TV-Produktion wird hier ordentlich etwas geboten und ist sehr sehenswert.

  • Regie Christoph Schrewe
  • Mit Miriam Stein (II), Volker Bruch, Ulrike Folkerts mehr
  • Genre Drama , Romanze
  • DVD

Bewertung

7.6 Wertung

Der Film basiert auf der Grundlage des Romans von dem Autorenduo Iny Lorentz (Iny Klocke und Elmar Wohlrath) und wird hierbei eins zu eins umgesetzt. Für eine TV-Produktion wird hier ordentlich etwas geboten und ist sehr sehenswert.

  • Filminhalt/Drehbuch 8/10
  • Bildqualität/Kamera 9/10
  • Schnitt 9/10
  • Tonqualität 8/10
  • Bonusmaterial 4/10

Weitere Informationen

  • Titel: Das Goldene Ufer
  • Kategorie: Filme
  • Altersempfehlung: ab 16 Jahren

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