DAS WUNDERSAME LEBEN DES TIMOTHY GREEN

Peter Hedges hat sich mit diesem Film einen Traum erfüllt, denn schon lange wollte er einen Film für Familien drehen, der auch phantastische Elemente besitzt. Dafür ist natürlich Disney der ideale Partner. Das Ergebnis ist durchaus gelungen, wobei es an einigen Stellen, so einige Kritiker, etwas zu kitschig geworden ist. Trotzdem hat der Film seine Reize und ist sehr sehenswert.

Cindy (Jennifer Garner) und Jim Green (Joel Edgerton) sind verheiratet und wohnen in einer typischen amerikanischen Kleinstadt, die vor allem durch eine Fabrik, eine Bleistiftfirma getragen wird. Jim arbeitet in der Fabrik und Cindy im dazugehörenden Museum.

Da alle Welt alles auf PC oder ihre Pads schreiben, werden Bleistifte kaum mehr gebraucht und die Absatzzahlen gehen schnell in den Keller. Cindy und Jim lieben sich trotzdem über alles. Eigentlich fehlt nur eins, ein Baby, um das Glück komplett zu machen. Doch als eines Tages der Arzt beiden eröffnet, das sie nie Kinder bekommen werden, sind beide am Boden zerstört. Aber um ihren Traum doch zu erfüllen, notieren sie auf einem Zettel, wie ihr Kind sein sollte, was sie ja nicht bekommen können.

The Odd Life Of Timothy Green

Sie vergraben den Zettel, den sie zuvor in ein Kästchen getan haben, um damit das Thema Kind auch für sich abzuschließen. Und plötzlich geschieht ein Wunder, da wo sie den Zettel begraben haben, wächst ein kleiner Junge heran, so wie eine Blume, der dann beide sogar mit Mama und Papa anspricht.

Cindy und Jim sind begeistert, nur das mit den Beinen funktioniert nicht, denn hier wachsen ja Blätter. Aber mit Strümpfen kann man alles verdecken, schließlich will man verhindern, dass er nicht ausgegrenzt wird, weil er anders ist. Und Jim möchte alles für seinen Sohn geben, denn ihm ging es nicht gut.

The Odd Life Of Timothy Green

Der Film ist eine Kritik, dass unsere Gesellschaft nicht immer das Anderssein akzeptiert. Und hier muss unsere Gesellschaft noch viel lernen. Und es gibt viele Menschen, die in unserer Gesellschaft anders sind, egal ob Hautfarbe, andere geschlechtliche Vorlieben oder durch eine Krankheit gezeichnet.

Dieses Anderssein und die damit verbundenen Probleme werden dem Zuschauer vorgeführt. Die Geschichte wird klassisch erzählt, wobei einige Kritiker behaupten, dass der Film ein wenig spießig sei und ein bisschen Anderssein akzeptabel ist aber sonst man weiter konservativ ist, was aber in keinem Fall ist, schließlich wird hier ein Familienfilm erzählt.

The Odd Life Of Timothy Green

Klar hätte man einige Probleme etwas deutlicher herausstellen können, aber damit würde man die Zielgruppe überfordern. So ist der Mittelweg akzeptabel.

Was den Film auszeichnet, sind die Bilder, die tief beeindrucken.

  • Regie: Peter Hedges
  • Drehbuch: Peter Hedges
  • Verleih Disney
  • Bildquelle Disney

 

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