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Der mit den Löwen spricht

In dieser zweiteiligen Doku begleitet ein Kamerateam den südafrikanischen Löwenflüsterer Kevin Richardson, der gerade dabei ist, mit seinen Tieren in ein neues Reservat zu ziehen. Und 40 Großkatzen müssen erst einmal vorbereitet werden, diesen Umzug zu meistern.

Kevin Richardson, der in Südafrika geboren wurde, hat sich zur Lebensaufgabe gestellt, die Großkatzen zu schützen, denn in 15 Jahren sank die Population der Löwen von 350.000 auf nur 25.000. Nein, hier wurde keine Null vergessen, nein die Menschen und auch die Regierung von Südafrika genehmigen immer wieder Jagden auf Löwen, schließlich bringt dies viel Geld ein.

Dabei wollte er eigentlich Veterinär werden, aber ein Studienplatz hierzu hat er nicht bekommen. So entschloss er sich, Zoologie zu studieren, welches er aber nach zwei Jahren aufgegeben hatte, weil das Studium sich vielmehr mit den Tieren im Meer beschäftigte. Daher hat er verschiedene Kurse besucht und wurde Physiotherapeut.

Aber wie es kommt, trifft er auf Rodney Fuhr, der gerade den Lion Park in der Nähe von Johannesburg eröffnete. Hier traf er dabei auf die Löwenbabys Tau und Napoleon. Dabei erwachte dann seine Liebe zu den Löwen. Nach einem halben Jahr hat er dann seine erste Stelle im Park bekommen.

Auch wenn er sich sein Wissen autodidaktisch beigebracht hatte, zählt er auf Grund seiner Kenntnisse, die er im Zusammenleben mit den Tieren erlernt hatte, zu den Kapazitäten, wenn es um Großkatzen geht. Die Tiere haben ihn dabei als Rudelmitglied angesehen und somit kann er sich neben die Tieren legen oder mit ihnen spielen, ohne dass etwas passiert.

Die Bindung zwischen ihm und seinen Tieren ist einmalig. So geht er sogar mit seiner Löwin schwimmen. Dabei muss er trotzdem immer achtgeben und die Situation einschätzen, denn nicht immer kann er an die Tiere herantreten, sondern es hängt auch von deren Stimmung ab.

Aus strategischen wie auch platztechnischen Gründen steht nun ein Umzug der etwas anderen Art bevor, – der gut geplant sein will. Die Reise führt über mehr als 100 Kilometer etwas nördlich der Stadt Pretoria, an den Rand des 18.500 Hektar großen Reservates ‚Dinokeng’. Dort sind Kevin Richardsons neue, durchdacht konstruierte Gehege für die Raubtiere schon im Bau.

Dies ist eine beeindruckende Dokumentation, die durch die Bilder lebt und so kann man hoffen, dass die Menschen die Löwen und anderen Raubkatzen mit anderen Augen sehen. Schließlich gibt es nicht mehr viele. Wenn wir Menschen unsere Tierwelt ausrotten, rotten wir uns auch selber aus, schließlich muss alles im Gleichgewicht sein. Es wäre nicht angebracht, unsere Kinder die Löwen nur noch auf Bildern zu zeigen, weil wir diese Katzen ausgerottet haben.

  • Verleih: Polyband

Bewertung

7.6 Wertung

Dies ist eine beeindruckende Dokumentation, die durch die Bilder lebt und so kann man hoffen, dass die Menschen die Löwen und anderen Raubkatzen mit anderen Augen sehen.

  • Filminhalt/Drehbuch 8/10
  • Bildqualität/Kamera 8/10
  • Schnitt 8/10
  • Tonqualität 9/10
  • Bonusmaterial 5/10

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