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Die Bärenbande und ich

Gordon Buchanan ist ein bekannter Naturfilmer und er hat es sich zur Aufgabe gemacht, ein Jahr das Leben einer Schwarzbärfamilie zu filmen. Dafür ist er in den Nadelwäldern von Minnesota unterwegs. Durch einen befreundeten Naturforscher wird Gordon mit der Welt der Schwarzbären vertraut gemacht. Bären sind immer noch die größten Raubtiere auf dem Land, aber die Arbeit seines Freundes hat Gordon bewundert.

Dieser kann sich einer Schwarzbärdame bis auf wenige Zentimeter nähern. Dafür benutzt er Weintrauben und tatsächlich, die Bärendame begrüßt den Wissenschaftler und dieser kann ihr währenddessen einen neuen Peilsender umhängen, ohne das Tier zu betäuben.

So lernt Gordon die Bärin Lily und ihre Tochter Hope kennen und gewinnt schnell ihr Vertrauen. Und schließlich akzeptieren die Bären ihn in seiner Nähe, so dass Gordon mit seiner Kamera beeindruckende Bilder einfangen kann, egal ob von der Bärenfamilie oder von der Natur, die morgens in Nebel gehüllt wie aus dem Nichts auftaucht.

Aber wo Licht ist, ist auch Schatten, denn eines Tages verlässt die Mutter ihr Jungtier, um nach männlichen Artgenossen zu schauen. Durch Zufall entdecken die Wissenschaftler das Tier und können dieses der Mutter, die wieder zurückgekehrt ist, zuführen. Gordan Buchanan schafft es, die Geschichte der Bären in brillante Bilder umzusetzen und begleitet ganz still die beiden Bären auf ihrem Weg durchs Leben und die Gefahren.

Einmalig kann der Zuschauer erfahren, wie die Arbeit eines Naturfilmers funktioniert. Der für eine Aufnahme teilweise wochenlang auf der Lauer liegen muss, denn Tiere sind keine Menschen, die auf Kommando hier und da hingehen.

Die bildgewaltige und spannende Dokumentation begeistert nicht nur Tierliebhaber.

  • Verleih: Polyband

 

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