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Die große Löwentrilogie

Max Kruse, der Kinderbuchautor, der nicht nur Urmel, sondern Lord Schmetterhemd oder Goldesel AG geschrieben hat, ist auch der Autor der Löwengeschichten, welche von der Augsburger Puppenkiste in den 60er Jahren aufgeführt wurde. Kruse ist der jüngste Sohn der Puppenkünstlerin Käthe Kruse. Weil er als Kind immer krank war, wurde er glücklicherweise vom Kriegsdienst befreit.

Nach dem Studium in Jena hat er die mütterliche Firma in der Bundesrepublik Deutschland nach der Enteignung in der DDR neu aufgebaut. Aber nebenbei blieb so viel Zeit, dass er sich die zahlreichen Kindergeschichten ausdenken konnte und so sind seine Figuren Don Blech, Urmel, der Löwe oder Lord Schmetterhemd unvergesslich geworden.

Die Löwengeschichten zählen auch zu den frühesten Werke von Max Kruse und wurden 1952 veröffentlicht, später folgten Kommt ein Löwe geflogen und Gut gebrüllt, Löwe!. All diese Geschichten hatte die Puppenkiste als Stücke umgesetzt und wie gewohnt wurden diese vom Hessischen Rundfunk aufgezeichnet.

Der Löwe ist los
Im Zoo ist er immer eine Attraktion, der Löwe. Nur wünscht sich unser Löwe nur eins, er möchte nach Hause. Und als der Tierarzt vergessen hatte, den Käfig zu verriegeln, nutzt der Löwe die Gunst der Stunde. Alle haben Angst. Nur das Mädchen Pips nicht. Als der Löwe auf seinem Weg in eine Sandgrube gerät, trifft er auf die Kinder und freundet sich mit diesen an.

Auch der Tierarzt bekommt mit, wo man den Löwen finden kann und schließlich gelingt es ihm, ihn zu fangen. Nur als sie über eine Brücke laufen und dort große Aufregung herrscht, weil jemand ins Wasser gefallen ist, kann der Löwe in eine Schüssel springen und wird mit dieser aufs Meer getrieben.

Die Kinder trifft der Löwe dann vor der Leuchtturminsel wieder, als die Kinder im Sturm Ka den Kakadu suchen. Dabei werden alle auf die Insel gespült, auf welcher die Einwohner Papageien essen.

Wie alle Geschichten gehen diese natürlich gut aus.

Fazit
Auch wenn man sich gewünscht hätte, dass den Machern unsere Bildtechnologie zur Verfügung gestanden hätte, wäre diese bestimmt viel, viel besser. Aber man hat das Beste daraus gemacht und die Aufnahmen aufwendig digitalisiert.

Liebhaber der Augsburger Puppenkiste kommen mit dieser Edition wieder voll auf ihren Genuss.

Die unvergessliche Originalverfilmung des Hessischen Rundfunks ist, wie all die anderen Serien der Augsburger Puppenkiste, sehr empfehlenswert.

Verleih:

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