Generic selectors
Exact matches only
Search in title
Search in content
Search in posts
Search in pages

Die Hebamme

, ein Beruf, der in unserer heutigen modernen Welt ausstirbt, weil die Versicherungs- beiträge ins Unermessliche steigen, war gerade am Anfang des 19. Jahrhunderts, hier speziell 1799, noch ein abenteuerlicher Beruf.

Gesa ist eine junge Landhebamme, die in die große Stadt kommt, um im Gebärhaus beim Professor Kilian ihre Ausbildung vollenden zu können.

Diese Zeit ist hart und unverheiratete schwangere Frauen dienen den Medizinstudenten und den Hebammenschülerinnen als Studienobjekt.

Aber hier geht es nicht gerade menschlich zu, sondern diese Frauen sind nur Anschauungsobjekte, denn weil sie nicht verheiratet sind, sind diese für die Mediziner nur minderwertig.

Gesa ist von dem Ganzen entsetzt und will auf alle Fälle etwas ändern. Elgin ist die Stadthebamme, zu der sich Gesa hingezogen fühlt. Die Stadthebamme genießt ein hohes Vertrauen, nur der Chef der Schule ist von ihr nicht überzeugt, weil Elgin ihn jederzeit kritisiert.

Aber alles wird anders, als eine Schwangere aus der Schule flieht. Auch das Kind ist nicht mehr da. Jetzt ist der Moment gekommen, um Elgin falsch zu bezichtigen, um diese loszuwerden.

Die Gesa wird von Josefine Preuß und die Stadthebamme Elgin Gottschalk wird von Lisa Potthoff gespielt.

Die Vorlage zum Film schrieb Kerstin Cantz und wenn man den Film zieht, wird einem Angst und Bange, mit welchen Methoden man damals gearbeitet hat. Es wundert da einen nur, dass nicht mehr Frauen bei der Geburt gestorben sind. Gerade auch der Umgang mit den Frauen, die nicht verheiratet waren, wurden wie Sklavinnen behandelt.

Dieses wird sehr anschaulich gezeigt und verlangt von den Darstellern alles, was man einmal in der Schauspielschule gelernt hat. Schließlich spielten die Sorgen der Frauen, die hier behandelt wurden, keine Rolle. Als eine Geburt losging und alle Studenten noch nicht da waren, wurde die Geburt aufgehalten. Die Haushebamme ist immer nur betrunken.

Der Roman sowie der Film legen ihr Augenmerk auf die Beschreibung der Zustände aber nicht auf die handelten Personen, die sich ja entsprechend weiter entwickeln. Vor allem weil Josefine Preuß dieses Talent besitzt, hätte hier auch das Drehbuch mehr machen können. So fehlen den Personen die entsprechenden Ecken und Kanten.

Hebamme_ Die_02_MP

Die Geschichte wird dabei sehr harmonisch präsentiert, auch wenn so manche Bilder ganz schön hart sind und man nicht zart besaitet sein soll, um dieses zu sehen.

Die Geschichte bietet einen interessanten Einblick in eine Welt, als die Geburtshilfe noch in den Kinderschuhen gesteckt hatte. Da kann man nur hoffen, dass unseren Hebammen geholfen wird, schließlich ist die Versicherungsrate so hoch, dass diese Frauen, die eine wichtige Arbeit leisten, nicht drauf zahlen müssen.

Schließlich begleiten n die Frauen durch die ganze Zeit der Schwangerschaft.

Verleih:

Wie bewerten Sie diesen Film?

GD Star Rating
loading...

Kommentar schreiben