Die Hexe und der Zauberer

Der Film wurde 1963 in den USA das erste Mal aufgeführt und war auch der letzte Animationsfilm, an dem von Anfang bis Ende mitgewirkt hatte. Wie viele andere Filme wurde der Film in Deutschland das erste Mal unter einem anderen Titel veröffentlicht, denn hier lautete er Merlin und Mim.

Als Hintergrund basiert der Film auf der Romanvorlage von T.H. White, der König von Camelot.

Der König von England ist tot und er hatte keinen Nachfolger hinterlassen, so dass das Land erstmals im Chaos versunken war. Jeder beanspruchte für sich die Macht. Eines Tages kam ein Schwert vom Himmel herunter und wurde in einen Stein gestoßen. Auf dem stand geschrieben, dass derjenige König von England wird, der das Schwert aus dem Stein ziehen kann. Viele haben sich daran versucht, nur keinem gelang dieses. Und bald wurde daraus nur eine Legende. Und England hatte immer noch keinen neuen König.

In einer fernen Burg war der zwölfjährige Arthur, kurz Floh, als Waisenkind aufgenommen worden und musste da all die Arbeit erledigen, die kein anderer machen wollte. Bis er schließlich durch Zufall durch das Dach von Merlins Hütte gefallen war. Merlin wusste, dass aus dem Jungen etwas großes wird, denn schließlich ist er ein Zauberer. Und so nahm sich Merlin des Jungen an und lehrte ihn das Wissen, denn es kommt nie auf die Kraft an, sondern auf das, was man im Kopf hat.

Recht deutlich wird dies Floh, als es zur Auseinandersetzung mit der Hexe Mim kam, die schließlich ein kleiner Bazillus außer Gefecht gesetzt hat.

Mit seinem Stiefbruder Kay reist Arthur zum Turnier. Da er das Schwert von Kai vergessen hatte, zieht er das Königsschwert aus dem Stein. Und nun hat England wieder einen König, der gerecht und weise regieren wird.

Im Gegensatz zu anderen produktionen wurde der Film sehr sparsam produziert. Andere sprechen sogar von lieblos, was auf keinen Fall zutrifft. Das, was zutrifft, ist, dass der Film später in Vergessenheit geraten war und nun wieder aufwendig digitalisiert wurde.

Wunderbar zeigt der Film, wie aus einem Jungen, der auch mal ein paar Fehler macht und nicht der typische Held ist, ein König werden kann, indem man lernt und auch an sich glaubt. Was an sich eine wunderbare Botschaft an die Kinder ist. Gelungen ist auch das magische Turnier zwischen der Hexe und Merlin, welches voller Witz und Ironie steckt.

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