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Die Legende von Aang

Der Regisseur , der mit Filmen wie The Sixth Sense und Signs bereits Erfolge erzielte, wagte sich mit dem Film in das -Genre. Dabei basiert der Film auf einer Anime-Serie, die bereits seit Jahren bei Nickelodeon läuft. Das Problem dabei besteht, dass es schwer ist, erfolgreiche Zeichentrickfilme in einen normalen Spielfilm umzuwandeln.

Trotz einiger Kritiken ist dies dem Regisseur gelungen, denn nicht umsonst hat der Film 280 Millionen Dollar eingespielt und erreichte damit Top-10-Status unter den Familienfilmen des Jahres 2010.

Die -Welt besteht aus den vier Elementen Wasser, Feuer, Luft und Erde und wird durch einen Avatar im Gleichgewicht gehalten. Damit leben die Menschen in Frieden. Die besten von ihnen beherrschen die jeweilige Kunst, das entsprechende Element ihres Stammes zu nutzen. Somit können diese Menschen im Norden das Wasser kontrollieren. Der Avatar beherrscht alle Elemente und kann zudem mit den Geistern in Verbindung treten.

Dieser Avatar wird wie im Buddhismus schon als Kind ausgebildet, um entsprechend dann für die Menschen dazusein. Nur an dem Tag, als er zum Avatar ernannt werden sollte, konnte Aang nicht mit dem Druck, welches auf diesem Amt liegt, umgehen. Ein Avatar darf nie eine Familie gründen, er muss sich für die Gemeinschaft opfern. Aang (Noah Ringer) floh, nur kam er dabei in eine Wasserwelle und wurde fast 100 Jahre lang eingefroren. Da die Welt aus den Fugen geraten ist, haben die Menschen des Feuers einen Krieg angefacht, um ihre Anschauungen zu verbreiten. Es sind auch Diejenigen, die Maschinen bauen und mit deren Hilfe die Unterdrückung aufrecht erhalten. Sie machten Jagd auf die jeweiligen Auserwählten der Stämme, um somit alle anderen Elemente auch zu beherrschen.

Die Geschwister Katara (Nicola Peltz) und Sokka (Jackson Rathbone), die im eisigen Süden leben, befinden sich gerade auf der Jagd, als Katara einen seltsamen Eisblock entdeckt. In diesem befindet sich Aang, der hier vor einhundert Jahren aus Versehen eingefroren wurden war. Gemeinsam begeben sich die drei wieder zur Siedlung, wo bereits kurze Zeit darauf die Krieger des Feuers auftauchen, um nach dem Avatar zu suchen. Hierbei fangen sie Aang, den sie darauf auch auf ihr Schiff verschleppen. Katara, die nur noch die Einzige ihres Volkes war, die das Wasser beherrscht, wird von ihrer Großmutter darauf aufmerksam gemacht, dass es ihr Schicksal sei, den Avatar zu suchen und zu beschützen und den dauernden Krieg zu beenden.

Kaum lief der Film in den Kinos, wurde natürlich Kritik laut, dass der Regisseur eine schlechte Leistung abgeliefert hat. Die Story sei stellenweise sehr abgehackt herüber gebracht und verschiedene Figuren wurden gar nicht oder selten entwickelt, so dass der Zuschauer kaum eine Bindung entwickeln konnte. Das mag wohl sein, aber Aang ist eher ein Familienfilm als ein Film für reine fans, denn er bietet eine gute Geschichte, die auch Action bietet, ohne brutal zu wirken, so dass Kinder ab 6 Jahren den Film bedenkenlos ansehen können und dann ist auch noch die Mystik, die gut transportiert wird.

Man baut hierbei sehr viele Elemente des Buddhismus sowie der asiatischen Kampfkunst ein. Jedes der dargestellten Völker unterscheidet sich auch in ihrer Kampfkunst, welche sie ausüben.

Im Punkto Spezialeffekte wird den Zuschauer so einiges geboten, was natürlich für Schauspieler immer schwer ist, mit nichts zu spielen und später alles am Computer einzufügen. Was sehr positiv zu erwähnen ist, ist der Sound, der sich mit jedem hochkarätigen Film messen kann.

Alles in allem, ist Aang ein gelungener Film für die ganze Familie.

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