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Die Schlümpfe 2

Sie sind klein, blau und fallen durch ihre meist einheitliche Kleidung immer auf, vor allem wegen ihrer Mützen. Klar, hier kann nur die Rede von den Schlümpfen sein, die in diesem Jahr die Leinwand erobern werden.

Der Einzige, der dabei ein wenig aus dem Rahmen fällt, ist nicht Vader Abraham, der das Schlumpflied gesungen hat, sondern Papa Schlumpf, der trägt nämlich einen Bart. Kurios, die Schlümpfe sind schon seit mehreren Generationen bekannt, denn 1958 hat der belgische Zeichner Peyo die Schlümpfe das erste Mal veröffentlicht.

Und schon kurze Zeit später, damals noch in schwarz-weiß, liefen die ersten Zeichentrickfilme über den Bildschirm. Aber erst Ende der 60er Jahre hatten sie ihren Platz in einem Comicheft gefunden, welches unter dem Titel Prinz Edelhart und die Schlümpfe im Fix und Foxi Magazin erschien.

Der erste Film von Regisseur Raja Gosnell war so erfolgreich, dass man gleich die Fortsetzung gedreht hatte. Der damalige Clou, die Welt der Schlümpfe, in eine imposante 3D Optik zu verwandeln. Auch dieses Mal haben die Macher eine imposante Optik produziert und so gehofft, nahtlos an den Erfolg anzuknüpfen.

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Alles beginnt im Schlumpfendorf mit einer Party für die einzige Dame im Dorf. Aber die Schlümpfe hielten die Party erst einmal geheim, um Schlumpfine zu überraschen. Sie aber dachte, dass die Jungs sie einfach vergessen haben. Aber Gargamel führt in der Menschenwelt wieder etwas in Schilde.

Erst einmal tritt der Zauberer in seiner eigenen Show auf, welches er erfolgreich tut, denn schließlich besitzt er noch einige Tropfen der Magie der Schlümpfe. Aber da dieses nun bald verbraucht ist, will er unbedingt Schlumpfine besitzen, die er schließlich ja einmal erschaffen hatte, bevor Papa Schlumpf dazwischengefunkt hat. Also schickt er Zickie, sein neues Werk zu den Schlümpfen, um Schlumpfine zu entführen. Schließlich weiß diese ja die Formel, wie man blau wird.

Nun haben die Macher das Dorf verlassen und hauptsächlich handelt der Film in der Menschenwelt, in Paris. Auch wurden neue Schlümpfe erschaffen, wie den Social Schlumpf (Mario Lopez), der auf seiner eigenen Website alles postet, was im Dorf passiert. Aber auch die Katze Asrael pflegt ihre Facebook-Seite, um so aufzuzeigen, wie man die Welt beherrscht.

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Und so reisen halt nur eine Handvoll Schlümpfe nach Paris. Aber ausgerechnet Beauty, der ständig in seinen Spiegel schaut oder Muffi, der ständig nörgelt. Hier wird vom Zuschauer einiges abverlangt, weil es nach einem Zeitraum irgendwie nervend ist. Es fehlen die Abwechslung und der Witz des ersten Films. Wahrscheinlich lag es daran, das gleich fünf an einem Drehbuch geschrieben haben. Viele Köche verderben halt den Brei.

Der Manko des Films ist, dass die Schlümpfe im zweiten Teil eher Statisten sind und die Menschen im Vordergrund stehen.

Erst das letzte Drittel zeigt, welche Stärken der Film eigentlich haben könnte, als Papa Schlumpf und co. Schlumpfine befreien wollen. Auch Zickie, das neue Wesen vom Zauberer, ist durchaus beachtlich.

Und hier und da gibt es auch ein paar tolle Gags, wie die Verwandlung des Stiefvaters in eine Ente, die dann beim Auffangen von Schlumpfine sich wieder in einen Menschen zurückverwandelt. Gott sei Dank gab es da noch eine weiche Fläche zum Landen.

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In der deutschen Synchronfassung leiht Hannah Herzsprung („Der Vorleser“) Schlumpfine ihre Stimme. Christiane Paul („Die Vampirschwestern“) und Comedy-Star Michael Kessler („Switch Reloaded“) sprechen die beiden neuen schlumpfartigen Wesen Zicki und Hauie. In der englischen Originalfassung sind Popstar Katy Perry als Schlumpfine sowie Christina Ricci („Die Addams Family“) und JB Smoove („Wir kaufen einen Zoo“) als die Lümmel zu hören.

Fazit
Schade, der erste Film war nett und hatte viele Gags dabei. In diesem Fall ist der Film sehr langatmig, besitzt einen sehr guten Anfang und ein sehr gutes Ende. Aber dazwischen fehlt einiges. Es wäre hier deutlich mehr drin gewesen. Zu hoffen bleibt, dass der dritte Teil, den man gleich mit angekündigt hatte, besser wird und sich des Ursprungs der Geschichte bewusst macht.

Der Film ist nicht schlecht, bleibt aber nur Mittelmaß.

  • Regie Raja Gosnell
  • Mit Neil Patrick Harris, Brendan Gleeson, Jayma Mays mehr
  • Genre Animation , Familie , Komödie
  • Verleih
  • DVD
  • Start 3.12.2013

 

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