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Die Wolke

Der Roman von Gudrun Pausewang wurde 2006 von Georg Schnitzler verfilmt. Frau Pausewang war nicht nur Schriftstellerin sondern sie hat jahrelang auch als Lehrerin gearbeitet. Ihre Geschichten, wie

  • Die Not der Familie Caldera
  • Die letzten Kinder von Schewenborn
  • Ich habe Hunger – ich habe Durst
  • Neues vom Räuber Grapsch

sind spannend geschrieben, dabei hat sie gleichermaßen für Erwachsene sowie Kinder und Jugendliche gearbeitet.

, welche von einem Störfall in einem Atomkraftwerk berichtet, ist immer noch aktuell, nicht nur seit den Vorfällen in Japan, denn auch in Deutschland gab es in 30 Jahren über 4000 Störfälle, die größtenteils in der Bevölkerung nicht bekannt geworden sind.

Dazu kommen noch die großen Probleme mit dem Endlager für Atommüll, denn wenn man hier die Aufnahmen sieht, ist es schon klar, dass die Müllfässer bald durchgerostet sind.

Das Atomkraftwerk ist in dieser Geschichte fiktiv, kann aber an jedem Ort sein. Als der Alarm getätigt wurde, befindet sich Hannah in der Schule und hat gerade ihren Freund geküsst. Und das mitten während der Klassenarbeit. Der Lehrer wollte die Klassenarbeit nicht unterbrechen und diese zu Ende schreiben lassen, da dies bestimmt ein Probealarm ist. Hannah muss schnell nach Hause, denn ihr jüngerer Bruder ist zu Hause, auf den sie aufpassen muss. In der Stadt herrscht Chaos, denn alle wollen die Stadt verlassen.

Nichts läuft irgendwie planmäßig ab. Eigentlich wollte Hannah mit ihrem Bruder zu Hause bleiben, denn beiden steht kein Auto zur Verfügung. Da die Nachrichten immer schlimmer werden, entscheidet sie sich, mit dem Fahrrad zu flüchten. Den letzten ausschlaggebenden Impuls hat die Mutter gegeben, die ihre Tochter angerufen hatte.

Auf der Flucht wird Uli von einem Auto überfahren. Hannah ist geschockt.

Ein anderer Autofahrer hält an und legt den toten Uli in einem Maisfeld ab und nimmt das Mädchen zum Bahnhof mit. Hier herrscht Chaos. Keiner nimmt auf den anderen Rücksicht. Hannah reicht es und sie geht auf den Bahnhofsvorplatz, genau zu dem Zeitpunkt, als mit der Atomstrahlung über sie ist. Als sie wieder aufwacht, liegt sie in einer Klinik in Hamburg.

Die Region, die vom Supergau betroffen ist, wird gesperrt. Nur eigenartig, nach kurzer Zeit wird der äußere Sperrring wieder freigegeben.

Paula Kalenberg, welche Hannah Meinecke und Franz Dinda, der Elmar Koch spielt, sind zwei hervorragende Darsteller, die ihre Rollen sehr glaubwürdig spielen.

Das Thema, auch in der sogenannten Energiewende, ist immer noch aktuell. Das Problem besteht eigentlich darin, dass wir Menschen diese Energiequelle nicht beherrschen und keiner weiß, wohin mit dem Müll. Wer weiß, was aus diesem in 20.000 Jahren wird. Und der Schaden, den dieser anrichten kann, kann bis zu 500.000 Jahren dauern.

Die Geschichte als solche wird spannend erzählt. Zwar gibt es einige kleine Änderungen gegenüber dem Buch, welche aber kaum ins Gewicht fallen.

Sehr positiv und typisch , gibt es ein Begleitheft zur DVD, welche auch in Buchform veröffentlicht wird.

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