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Fame

, ist die Neuauflage eines Kultfilms aus den 80er Jahren.

Im Original führte Alan Parker Regie. An einer New Yorker Schule für Darstellende Künste haben sich zahlreiche junge Menschen beworben, um mit der Kunst aus dem Elend herauszukommen. Der Film lebte damals von der hervorragenden Mischung aus Musik und Tanz. Dabei hatte es Parker geschafft, das Lebensgefühl der jungen Menschen einzufangen und dennoch soziale Probleme anzusprechen.

Für die Neufassung des Films konnte Kevin Tancharoen als Regisseur gewonnen werden. Die Handlung als solche wurde nur unwesentlich verändert, so erlebt der Zuschauer das harte Casting, um einen Studienplatz zu erhalten. So gab es zehntausend Bewerber und nur wenige hundert Studienplätze. Dabei stehen in der Schule Ausbildungsmöglichkeiten für Schauspiel, Musik und Tanz zur Verfügung. Einen der bekehrten Plätze haben Malik, Joy, Jenny, Neil, Kevin, Marco, Denise und Victor erhalten.

Das Studium ist sehr streng organisiert. Wer mit seinen normalen Schulnoten unter einen bestimmten Schnitt fällt, wird von der Schule entlassen. Von den jungen Menschen wird hierbei sehr viel abverlangt und sie müssen eins lernen: Disziplin. Dass dies nicht nur im Film so ist, konnte ich selber an einer Ballettschule im Rahmen einer Recherche erleben. Wenn man sich als Kind oder Jugendlicher für diese Laufbahn entscheidet, ist dies auch ein harter Einschnitt im Leben, denn wenn Freunde aus der ehemaligen Schule losziehen, müssen sie noch ein Trainingsprogramm absolvieren.

Und warum tun sich das junge Leute an, wegen des Applauses, um im Rampenlicht zu stehen oder warum. Ein bekannter Ballettchoreograph hat einmal gesagt, dass dies wie eine Sucht ist, wenn man auf der Bühne steht. Und so geht es den Helden vom . Jenny, die gerne Schauspielerin werden will, fällt es sehr schwer, aus sich herauszugehen, welches aber sehr wichtig wäre, um eine Rolle auszufüllen. Malik hat Probleme, da er seiner Mutter verschwiegen hatte, dass er sich an einer Kunstschule beworben hatte. Die Lehrer sind von seinem Talent überzeugt, nur die Mutter nicht, die dies als brotlose Kunst bezeichnet.

So können die Zuschauer gemeinsam mit den Protagonisten die Schuljahre erleben. Ab dem dritten Schuljahr bekommen einige die Chance, ihren Traum auch außerhalb der Schule wahrzunehmen. Neil will einen Kurzfilm drehen, gerät aber dabei an einen Betrüger, der sein Geld kassierte und dann nie wieder gesehen wurde. Joy hingegen bekommt eine kleine Rolle in der Sesamstraße. Und so müssen sich einige Studenten im vierten Studienjahr entscheiden, ob sie einen Abschluss machen oder ihren Beruf ohne Ausbildung wählen.

Fazit

Kevin Tancharoen hat als Regisseur keine Erfahrungen. Er selber war vorher Tänzer und Choreograph, welches man an den hervorragenden Tanzszenen im Film merkt, denn diese sind einfach nur gelungen. In dieser Hinsicht hat Kevin Tancharoen hervorragende Arbeit abgelegt. Und wie Parker im Originalfilm hat Kevin Tancharoen auf unerfahrene Schauspieler, Tänzer und Musiker zurückgegriffen. Somit wirkten diese auch authentisch.

Aber da Tancharoen noch keine Erfahrungen mit dem Medium Film hatte, wirken viele dieser Szenen wie abgehackt. Auch einige der Charaktere kamen überhaupt nicht zum Tragen. Und auch im Gegensatz zum Original wird eigentlich keine Botschaft transportiert. Aus diesem Grunde konnte der Originalfilm zwei Oscars gewinnen.

  • Label:  UFA
  • Verleih: Universum Film
  • Veröffentlichung:  14.05.2010
  • Vorverkauf:  01.03.2010
  • Altersfreigabe:  ab 6 Jahren
  • Genre:  Tanzfilm
  • Länge:  ca. 102 Minuten, ca. 117 Minuten Extended Version
  • Specials:  Laufzeit Bonusmaterial ca. 118 Minuten
  • Regie:  Kevin Tancharoen
  • Schauspieler:  Asher Book, Kristy Flores, Paul Iacono, Paul McGill, Naturi Naughton, u.a.

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