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Freche Mädchen 2

Die Buchreihe „Freche Mädchen“, welche seit 1998 regelmäßig im Thienemann Verlag erscheint, liefert für den zweiten Film ebenfalls die Vorlage. Mittlerweile sind es übrigens über 100 Bücher, die mehr als 6 Millionen Mal verkauft wurden. Die Zielgruppe wurde schon allein mit dem Titel der Reihe festgelegt und zwar Mädchen im Alter von 11 bis 13 Jahren, die gerade das durchmachen, was Eltern als Pubertät bezeichnen. Da spricht man halt mit seiner besten Freundin über den ersten Kuss oder schaut entsprechende Filme an.

Mit den Eltern redet man natürlich nicht über diese Probleme. Locker und leicht kommt die Fortsetzung daher. Dabei greift der Produzent Ulrich Limmer wieder auf die gleiche Mannschaft zurück, die beim ersten Film vor bzw. auch hinter der Kamera stand. Der klare Beweis dafür waren über eine Millionen Besucher des ersten Films, so dass man auch , und Henriette Nagel als Mila, Hanna und Kati verpflichtet hatte.

In der Schule geht es wieder drunter und drüber. Hanna hat mal wieder eine Sechs in Mathe gefangen und Mila hat sich mal wieder mit Markus gestritten. Während der Zeit, wo sie mit dem Chor in die Berge fährt, ist Markus zu Hause auf dem Pferdehof. Aber noch viel schlimmer ist, dass ihre Erzfeindin Vanessa, das Mädchen nach dem sich alle Jungs in der Schule umdrehen, ebenfalls auf dem Reiterhof ihre Ferien verbringt. Und Markus tut alles ab, als gibt es keine Probleme. Da dies noch nicht alles ist, muss unbedingt der aufbrausende Mathe-Lehrer „Rumpelstilzchen“ (Armin Rohde) genannt, mit zur Fahrt kommen. Gleich aus dem Bus ausgestiegen, sammelt er von allen die Handys ein.

Und Teenager ohne Handys sind fast nicht zu ertragen, das weiß man ja. Auf der Almhütte gibt es sowieso keinen Empfang, so musste Mila den Berg erklimmen, um überhaupt ein Netz zu bekommen, um mit ihrem Freund zu telefonieren. Nur hat dieser keine Zeit, denn er muss gerade bei der Geburt eines Fohlens helfen. Da in den Bergen das Wetter schnell mal umschlägt, wird Mila vom Gewitter überrascht. Das Handy ist natürlich nicht mehr zu gebrauchen und in der Hütte angekommen gibt es erst einmal eine Standpauke. Da Kati kurz vor der Reise eine Einladung zum Fotoshooting erhalten hatte, war eine Idee gefragt, um während des Aufenthaltes auf der Hütte mal nach München zu fahren, um daran teilzunehmen. Dabei lernt Kati Robert kennen, der zwar viel älter als sie ist, aber trotzdem sie regelrecht bedrängt. Natürlich hat dieser Typ ein Auto und kann Kati und Mila wieder zu Hütte fahren. Die Strafe wartet nicht lange auf sich, die beiden Mädchen müssen jetzt immer die Hütte sauber machen.

Wie beim ersten Film geht es auch hier um pure Unterhaltung. Dafür bietet die Regisseurin Ute Wieland zahlreiche Gags, die entsprechend auch bei der Zielgruppe gut ankommen. Sehr witzig gemacht ist das Teufelchen und der Enkel von Mila, die sie in Herzensdingen beraten. spielt sich hier gleich dreimal und sie zeigt, dass sie mehr kann, als nur blödeln. Dies hat sie bereits 2006 in Guten Morgen, Herr Grothe und 2010 in Aschenputtel bewiesen.

Da wären auch noch die erwachsenen Darsteller, allen voran Armin Rohde, der einen Lehrer spielt, den man nicht mal geschenkt haben will. Beim Schulfest zeigt er aber, dass er auch singen kann und zwar im Duett mit Selina. Tom Gerhardt spielt den Musiklehrer, der halt noch irgendwie in den 60er Jahren hängengeblieben ist.

Insgesamt doch eine beachtliche Leistung, da man bei solchen Filmen ein wenig skeptisch ist.

  • Komödie/Jugend – Deutschland 2010
  • FSK: Ohne Altersbeschränkung
  • DVD/Blue Ray
  • Dauer: 97 Min.
  • Verleih:
  • Special Features Making of (ca. 4 Min.), Die Musik der frechen Mädchen (ca. 5 Min.), Interviews (ca. 13 Min.), Deleted Scenes, Alternativer Anfang, Blick hinter die Kulissen (ca. 4 Min.), Naturally 7 – Wall of Sound „Vocal Play“, Darsteller-Infos

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