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Gefährten

Steven Allan Spielberg ist der große Meister Hollywoods und wie kaum ein anderer beherrscht der amerikanischer Regisseur, Produzent, Drehbuchautor und Schauspieler sein Fach wie kaum ein anderer.

Dabei ist sein Werk so vielseitig und reicht von Der weiße Hai über ET, Schindlers Liste bis hin zu der Indiana-Jones-Reihe. Aber auch Zeichentrickfilme gehören dazu.

Mit seinem neuen Film versucht er, wieder den Druck zu nehmen, der auf ihm lastete, denn sein letztes Werk „Die Abenteuer von Tim und Struppi” haben die Kritiker nicht so gemocht, obwohl dieser Film brillant gewesen ist. Diesmal hat er sich das Werk von Michael Morpurgo vorgenommen. Der britische Kinder- und Jugendbuchautor ist nicht nur für seine Werke, die im Stil eines Robert Louis Stevenson verfasst wurden, bekannt, sondern auch durch sein soziales Engagement.

Bereits 2009 hat Spielberg die Filmrechte hierzu übernommen, denn er wollte diesen Film eigentlich nur mit seiner Firma produzieren. Aber irgendwie hat der Meister Gefallen an dieser Geschichte gefunden, so dass er gleich selber auch die Regie führte. Die Helden sind Albert, ein Junge und sein geliebtes Pferd Joey, die kurz vor Beginn des ersten Weltkrieges die besten Freunde geworden sind.

Durch den Krieg werden beide getrennt. Das Pferd wird durch den Vater an die britische Kavallerie verkauft und muss an die Front. Egal wo das Pferd auftaucht, es verändert etwas und sein bester Freund Albert rückt von zu Hause aus, um auf den Schlachtfeldern nach ihm zu suchen. Sein Ziel ist ganz klar, ihn wieder zu holen, denn schließlich will er seinen Freund nicht verlieren.

„Gefährten“ ist richtig großes Gefühlskino, das auch von der Machart an die große Zeit Hollywoods in den 40er Jahren erinnert, denn der Film ist bildgewaltig und wird durch die hervorragende Filmmusik so richtig getragen. Bei den Szenen auf dem Schlachtfeld läuft einem dabei richtig der kalte Schauer über den Rücken, denn durch die Kameraführung hat man das Gefühl, selber im Graben zu sitzen und duckt sich richtig ab, wenn die Granaten wieder fliegen.

Wie kaum ein anderer, denn Spielberg hat dies bei Schindlers Liste oder Der Soldat James Rayn bewiesen, dass er in tragischen Einzelschicksalen den Zuschauer fesseln kann. Hierbei liegen Freunde und Tragik dicht beieinander und dies in 140 Filmminuten. Zum Schluss ist man so beeindruckt, dass man diesen Film erst einmal verarbeiten muss.

Jeremy Irvine als Albert überzeugt, denn man muss bedenken, dies ist der erste Film des 22-jährigen jungen Mannes. Der Film besticht durch die emotionale und dramatische Geschichte, die bildgewaltig von Spielberg umgesetzt wurde. Dieser Film berührt dermaßen, dass es kein Wunder ist, dass der Film für sechs Oscars nominiert war.

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