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Green Zone

Der Autor und Redakteur Rajiv Chandrasekaran, der u. a. für die Washington Post arbeitet, hat mit Life in the Emerald City dem Krieg im Irak ein anderes Gesicht gegeben. Der Einsatz der Militärs beruhte eigentlich nur auf wagen Vermutungen und da der US- Präsident George W. Bush auch mal Krieg spielen wollte, wird der Weltöffentlichkeit die Geschichte mit den angeblichen Massenvernichtungswaffen aufgetischt. Dabei wollten sie nur mal kurz einmarschieren und nach sechs Wochen wäre alles vorbei gewesen. Dass dies nicht der Fall ist, zeigt die Tatsache, dass das Land immer noch besetzt ist. Massenvernichtungswaffen wurden keine gefunden. Das Land dagegen lebt in einem größeren Chaos als zuvor. Ach ja, in diesem Land gibt es reichlich Öl und auch andere Bodenschätze. Ging es eigentlich im Krieg um diese statt der angeblichen Massenvernichtungswaffen?

Dieser Politthriller mit versucht, diesen Krieg aus einer anderen Sicht darzustellen. Problem hierbei, dass man den Film aller Hollywood produziert hat und auch wenn er Kritik übt, auf der Hälfte stehen bleibt. Eben halt ein Unterhaltungsfilm aller Bourne Identität.

Roy Miller () ist Offizier und seine Jungs sollen die angeblichen Massenvernichtungswaffen aufspüren. Die Informationen werden hierbei vom Geheimdienst geliefert. Nur sind diese eher wage als genau, so dass der Trupp eigentlich keinen Erfolg hat. So ganz nebenbei erfährt er von einem CIA-Offizier, dass er auch demnächst nichts finden wird.

Während eines Einsatzes zwecks der Festnahme eines Irakers fliegen plötzlich Sondereinsatzkräfte ein, um diese Gefangenen mitzunehmen. Nun wird für Miller und seine Truppe eine zweite Front eröffnet, die von den eigenen Leuten angeführt wird, nur weil Miller immer die Situation hinterfragt. In dieser Hinsicht wird hier ein Tabu-Thema aufgegriffen, denn wenn man sich daran erinnert, haben die US-Militärs zahlreiche Freiwillige gefunden, die in den Krieg marschieren, hinterfragt hat es wohl kaum einer. Erst als viele der Soldaten im Sarg nach Hause geschickt wurden. Und kurios, die Bösen kann man wieder in den eigenen Reihen suchen.

stellt den hinterfragenden Offizier hervorragend dar.

Der Film bleibt leider auf der Hälfte stehen und setzt die Vorlage nicht hundertprozentig um, die politische Botschaft des Buchautors wird somit nicht umgesetzt. Bezüglich gut gemachter Action ist dieser aber sehenswert.

Der Autor Rajiv Chandrasekaran hat u. a. als Korrespondent im Afghanistankrieg gearbeitet und war ebenfalls in Bagdad und Kairo für die Washington Post tätig, so dass dieser doch einen entsprechenden Einblick erhielt. Sein Buch hat sehr große Aufmerksamkeit erhalten und wurde auch mehrfach ausgezeichnet.

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