Hanni & Nanni 3

Hanni und Nanni wurde von der erfolgreichen Kinder- und Jugendbuchautorin Enid Blyton geschrieben, die u. a. auch die Bücher der „Fünf Freunde Reihe“ verfasst hatte. Enid Blyton hat bis zu ihrem Tode mehr als 750 Bücher sowie über 10.000 Kurzgeschichten verfasst und ihre Bücher wurden im dreistelligen Millionenbereich weltweit verkauft.

Die Geschichten von Hanni und Nanni wurden u. a. auch als japanische Zeichentrickserie verfilmt.

Die Zwillinge und ihre Freunde werden wieder von einem hochkarätig besetzten Erwachsenen-Ensemble begleitet. Das Problem, dass wenn Kinderfilme erfolgreich sind, hat man kaum Zeit, die entsprechenden Fortsetzungen zu drehen, denn schnell sind diese den entsprechenden Rollen entwachsen.

Und da Zeit fehlte, ist das Drehbuch leider nicht so gut geworden wie die Vorgänger.

Das Mädcheninternat bereitet sich auf den Schulabschluss vor.

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Auf der einen Seite bereitet Mademoiselle Bertoux (Katharina Thalbach) mit ihren Schülerinnen die Aufführung von Romeo und Julia vor. Da Hanni (Jana Münster) sich unschlüssig ist, tritt sie die Rolle an ihre Schwester Nanni (Sophia Münster) ab.

Und dann erwartet die Schule noch Austauschschülerinnen. Aber weil die Lehrerin Frau Mägerlein (Suzanne von Borsody) einen Fehler gemacht hat, kommen statt der Mädchen aus England Jungs. Aber das trifft sich gut, denn so hat Mademoiselle Bertoux gleich einen Jungen für ihren Romeo.

Und da treffen die beiden auf Clyde (Leopold Klieeisen), der die Rolle des Romeo übernommen hat. Und beide Mädchen verlieben sich in den Jungen. Aber auch Daniela (Nele Guderian) ist hinter dem Jungen hinterher.

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Aber das sind halt nur kleine Probleme, denn in der Küche fehlt ein Koch und die Kinder sind mit dem Konzept des Stücks nicht einverstanden und wollen heimlich das Konzept dazu ändern. Aber was ist abends im Internat los, denn hier laufen die Mädchen nicht nur zu den Jungs, sondern Hanni und Nanni sind felsenfest davon überzeugt, dass ein Geist sein Unwesen im Internat treibt.

Das Problem ist, dass man schnell hin und her wechselt und so kaum Zeit ist, dass sich eine Sache entwickelt. Positiv dabei ist die Leistung der Zwillinge, die sehr glaubhaft ihre Rollen darstellen. Aber spitzenmäßig ist Frau Thalbach, die mit ihrer Erscheinung, ihrem Humor und eigentlich durch ihre Art und Weise unverwechselbar ist.

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Fazit
Auch wenn man hier und da das Gefühl hat, dass das Drehbuch etwas holprig ist, gleicht dies die Leistung der jungen Darsteller aus, die ihre Sache gut machen. Ein Film, der sich hauptsächlich an Mädchen im Alter von 8 bis 12 richtet, die von der ersten Liebe träumen.

  • Regie Dagmar Seume
  • Mit Sophia Münster, Jana Münster, Suzanne von Borsody und mehr

 

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