Ich – Einfach unverbesserlich 2

Chris Renaud und Pierre Coffin haben mit dem ersten Teil nicht nur zahlreiche Fans gewonnen, nein sie haben einen aberwitzigen Antihelden geschaffen, der einfach nur Spaß macht. Und vor allem die kleinen gelben Minions, die in der Fortsetzung mehr Anteile bekommen.

Gru war im ersten Teil der Superschurke und durch seine Adoptivkinder Margo (Miranda Cosgrove), Edith (Dana Gaier) und Agnes (Elsie Fisher) wurde er zum liebenden Vater, der alles für seine Kinder tut. Dabei schlüpft er auch zum Geburtstag seiner Kinder in ein rosa Feenkostüm.

Statt Superbomben und ähnliches zu bauen, hat sich Gru auf Marmelade spezialisiert, die nicht schmeckte, aber das macht nichts. Und Grus Partner, der teuflische Wissenschaftler Dr. Nefario (Russell Brand) macht mit. Aber innerlich möchte er endlich wieder Schurke sein und verlässt Gru. Als ein ganzes wissenschaftliches Labor durch ein Flugobjekt entführt wird, kommt die Anti-Verbrecher-Liga auf ihn zu, in Gestalt der Agentin Lucy, die Gru direkt entführt. Mit ihrem kleinen Auto und Gru im Kofferraum geht es zum Stützpunkt der Liga, in Form eines U-Bootes.

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Um dahin zu gelangen, verwandelt sich das Auto in ein Boot. Hier teilt man Gru mit, dass man unbedingt seine Hilfe benötigt, schließlich befand sich im Labor eine Substanz, die ein normales Wesen in ein Monster verwandeln kann. Gru und Lucy schleusen sich in einen Einkaufsmarkt ein, denn hier vermutet die Liga, dass sich Stoff und Täter hier befinden.

Gru muss nun einen Spagat hinlegen, Familie und Geheimagent. Auf letzteres sind seine Kinder stolz. Verkompliziert wird das Ganze, dass Gru Lucy immer netter findet. Aber alles wird komplizierter, als Margo, Grus Tochter sich das erste Mal verliebt und Gru wie ein Hubschrauber über seine Tochter wacht, dass ihr gar nichts passiert. In der Zwischenzeit hat die Liga im Einkaufsmarkt die Substanz gefunden. Nur Gru ist der Meinung, dass sie den Falschen festgenommen haben.

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Die Fortsetzung ist noch gigantischer als der erste Teil und ist visuell ein Hochgenuss. Vor allem die Liebe zum Detail ist genial. Man kann an jeder Stelle etwas Neues entdecken. Witzig dabei ist der Parkour, den Gru für den Kindergeburtstag geschaffen hat, der schon an ein Überlebenscamp erinnert, als an einen Spielplatz für Kinder. Vor allem bietet der Film zahlreiche Anspielungen auf bekannte Filme, wie James Bond oder Harry Potter.

Was den Film auszeichnet, sind die kleinen Minions, die immer beschäftigt sind und einiges einstecken müssen. Und weil das Publikum sie so mag, werden sie im nächstem Jahr auch einen eigenen Film bekommen. Das Problem des Films ist, dass die Geschichte vorhersehbar ist, aber das werden die Kinder verzeihen, denn der Film ist witzig und unterhaltsam.

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Kommt aber nicht ganz an den ersten Teil heran, trotzdem Klasse. Aber darüber kann man hinwegsehen, schließlich gibt es viel zu entdecken.

  • Regie Chris Renaud, Pierre Coffin
  • Mit Steve Carell, Kristen Wiig, Russell Brand mehr
  • Genre Animation , Komödie , Familie
  • Verleih Universal

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