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Idiots and Angels

Dieser Animationsfilm geht zu den Wurzeln des Genres. Die Macher haben geschickt den Film sehr düster gehalten und sie arbeiten unkonventionell, weit ab von der Massenware Animationsfilm.

Daher ist ein durchaus sehenswerter und ungewöhnlicher Zeichentrickfilm entstanden, der aber von seinen Zuschauern einiges abverlangt, denn der Film lebt durch die Bilder und ist komplett wortlos, denn so muss der Zuschauer von der ersten bis zur letzten Minute aufpassen, wie die Figuren untereinander handeln.

Der sogenannte Held ist ein übler Zeitgenosse. Rücksichtslos und gewalttätig. Weil er seinen Parkplatz nicht bekommt, nimmt er vom Fahrer, der seinen Platz blockiert, die Krawatte, steckt diese in den Tank und zündet sie an. Am liebsten hängt er in einer verräucherten Kneipe herum und stört die anderen Besucher. Eines Tages wachsen diesem Fiesling plötzlich Flügel und zwar auf dem Rücken.

Jeder Versuch, diese u.a. mit einer Kettensäge zu entfernen, scheitert. Sie wachsen immer wieder nach. Das eigenartige, sie entwickeln eine gewisses Eigenleben. Ob sich das nun auch auf ihn selber auswirkt, kann hier natürlich nicht verraten werden.

Dieser durchaus unkonventionelle Animationsfilm hebt sich durch seine Art und Weise von der Masse ab. Man schafft es, mit wenigen Bildern eine durchaus fesselnde Geschichte aufzubauen, die auch wortlos funktioniert. Man muss zwar Geduld und Neugierde mitbringen, wird aber zum Ende dafür belohnt.

Wichtig, dies ist kein Film für Kinder, auch wenn es ein Animationsfilm ist.

  • Regie Bill Plympton
  • Genre  Animation
  • Verleih

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