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Inglourious Basterds

ist das Meisterwerk von . Von den Kritikern erhielt der Film nach der Veröffentlichung eine wahre Flut von Lobeshymnen.

ist 1994 erfolgreich mit dem Film Pulp Fiction als Regisseur eingestiegen. In regelmäßigen Abständen folgen weitere Filme wie Jackie Brown, Kill Bill und Death Proof.

All diese Filme ähneln sich vom Stil, denn für Tarantino ist die Handlung zweitrangig, sondern er treibt die Darsteller zu Höchstleistungen, was ihm in diesem Fall wieder gelungen ist. Die Dialoge sind brillant und kommen genau auf den Punkt. Nicht umsonst hat der Film 314 Millionen Dollar eingespielt. Der Film unterteilt sich in fünf Kapitel. Und im Endergebnis bietet der Film zwei Handlungsstränge, die beide aber ein gemeinsames Finale haben.

Der Film versetzt Sie in die Zeit des zweiten Weltkrieges. Von amerikanischer Seite aus wird ein Spezialkommando gebildet, welches Nazis jagt. Die Nazijäger werden unter anderem von Brad Pitt und Til Schweiger verkörpert. Wie im Western werden die Opfer skalpiert.

Im ersten Kapitel sucht der deutsche Offizier Hans Landa, gespielt von dem grandiosen Christoph Waltz, die Bauernfamilie von LaPedite auf. Hans Landa jagt jüdische Bürger und hat dabei ein Gespür, dass er immer seine Opfer findet. Der Dialog zwischen dem Bauern und dem Offizier ist hervorragend und beängstigend zugleich. Hier merkt man die Bühnen- und Filmerfahrung von Christoph Waltz, der für diese Rolle in Cannes eine Auszeichnung erhielt. Nachdem er die jüdischen Bürger aufgespürt hat, werden diese bis auf die Ausnahme einer jungen Frau alle getötet.

Diese wird von der jungen französischen Nachwuchsschauspielerin Mélanie Laurent gespielt.

In einem weiteren Kapitel lernt diese an ihrem Kino den deutschen Kriegshelden Fredrick Zoller (Daniel Brühl) kennen. Dieser verguckt sich in die Kinobetreiberin Shosanna (Mélanie Laurent). So lernt diese auf Grund der Beziehung zu dem Soldaten Joseph Goebbels (Sylvester Groth) kennen. Fredrick Zoller möchte nun, dass sein Film im Kino von Shosanna aufgeführt wird. Und Shosanna hat nun die Möglichkeit, sich an allen Nazis für den Tod ihrer Familie zu rächen. Natürlich konnte keiner ahnen, dass sich in diesem kleinen Kino die gesamte Naziführungstruppe einschließlich Hitler befindet.

In der Zwischenzeit haben das auch die Amerikaner mitbekommen und versuchen, ihre Elitetruppe dort einzuschleusen. Mit Hilfe von Bridget von Hammersmark (Diane Kruger) sollte dies gelingen, nur kommt es beim Treffen mit den Amerikanern zu einem Zwischenfall.

Auf der einen Seite erinnert der Film ein wenig an bekannte Western, wie „Spiel mir das Lied vom Tod“ oder „Ein Haufen verwegener Hunde“.

Brad Pitt und Til Schweiger haben als Schauspieler harte Konkurrenz bekommen. Christoph Waltz spielt seine Rolle so überzeugend, dass man von dem Zynismus, die diese Rolle ausmacht, nur Angst bekommen kann. Hans Landa kann die Menschen so beeinflussen, dass sie zum Schluss alles sagen. Er selber zeigt immer wieder, dass er kein überzeugter Nazi ist, sondern er will in den Strukturen überleben und seine Machtfantasien ausleben.

Und auf der anderen Seite sind die brutalen Bilder des Krieges, die unter die Haut gehen.

  • Laufzeit: 154 Minuten
  • Verleih-VÖ: 14.01.2010
  • FSK: Ab 16
  • Verleih: Universal

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