Jane Eyre – Die Waise von Lowood

, gehörten lange Zeit zur ersten Riege der Hollywoodstars. „Citizen Kane“, „Rebecca“ und „Cleopatra“ sind Werke, die nicht nur in die Filmgeschichte eingegangen sind, sondern unmittelbar mit den Namen dieser Darsteller verbunden sind. Alle drei wirkten auch in dieser opulenten Umsetzung des gleichnamigen Romans von Charlotte Brontë mit…

Hintergrund
Der Film wurde 1944, also kurz vor Ende des 2. Weltkrieges, uraufgeführt. In Deutschland und Österreich konnte dieser deshalb erst ab 1947 in den Kinos genossen werden. Der Plot war aber schon damals ein „Klassiker“, denn bereits vor dieser Produktion wurden filmische Umsetzungen des Romans veröffentlicht.

Zu den damaligen Stars zählten vor allem und Joan Fontain. Welles ging 1941 mit „Citizen Kane“ in die Filmgeschichte ein und sorgte damit für einige Unruhe bei der Oscarverleihung. Joan Fontain hingegen avancierte mit „Rebecca“ und „Verdacht“, zuvor zu einem Superstar – für letzteren gewann sie sogar einen Oscar. Elizabeth Tailor hingegen hatte die Höhepunkte ihrer Karriere noch vor sich, allerdings war sie dem Publikum schon durch den Lassie-Film „Heimweh“ bekannt.

Story
Die Geschichte des Filmes basiert auf dem Roman „. Eine Autobiographie“. Sie kreist um das Leben des einstigen Waisenkindes Jane, die aller Widrigkeiten zum Trotz Gouvernante auf dem Landsitz Thornfield wird. Hier soll sie das Mädchen Adele unterrichten.

Deren Vater bekommt Jane allerdings kaum zu Gesicht. Dieser scheint sich an dem Ort nicht besonders wohl zu fühlen, er meidet ihn. Dennoch, irgendwann begegnen sich beide und entwickeln heftige Gefühle füreinander. Doch diese ungleiche Beziehung steht unter keinem besonders guten Stern…

Kritik
Angefangen von der schauspielerischen Leistung bis hin zur Kulisse – der Film ist ein echter Hollywood-Klassiker in schwarz-weiß. Zugegebenermaßen handelt es sich auch um eine dankbare Geschichte, bereits der Roman bot dem Leser Spannung, Dramatik und große Gefühle. So gesehen musste der Plot „nur“ gut in Szene gesetzt werden und genau dies gelingt dem Film – ein echter Hingucker!

Fazit

Der Film ist ein Hollywood-Klassiker, in einer Sammlung sollte er auf keinen Fall fehlen. Aber auch für diejenigen, die nicht unbedingt auf die „schwarz-weiß Schinken“ stehen, ist „“ einen Blick wert. Der Film ist spannend, romantisch und unterhält – trotz (oder gerade wegen) seines Alters. Vor allem aber ist er eine echte Empfehlung für einen DVD-Abend in trauter Zweisamkeit…

Ab dem 4. Juni 2010 wird der Film für knapp 14€ im Handel erhältlich sein. Zwar ist „“ ab 6 Jahren freigegeben, allerdings eignet er sich wohl eher für ein nicht ganz so junges Publikum. (S. Z.)

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