Krieg der Götter

Im Kino kam Krieg der Götter gewaltig daher, vor allem wegen der 3D-Darstellung hat dieser Fantasy-Actionfilm gewirkt. Henry Cavill und Mickey Rourke spielten die Hauptrollen. Grundlage der Geschichte ist die griechische Mythologie, aber die Macher haben dabei sehr frei ihre eigene Interpretation abgeliefert. Hauptheld ist Held Theseus, der von Zeus, der in Form von einer Menschengestalt bei ihm wohnt, förmlich betreut wird.

Der Gegenpart ist der unbarmherzige König Hyperion, der nach dem Tod seiner Frau einen unbarmherzigen Feldzug kreuz und quer durch Griechenland absolviert. Blutig und brutal ist dieser Krieg, welches sich auch in den gewaltigen Schlachtaufnahmen widerspiegelt, welche auch kameratechnisch hervorragend umgesetzt wurden, vor allem durch die teilweise eingesetzten Zeitlupensequenzen.

Die Geschichte spielt bei diesem Film dabei eine etwas untergeordnete Rolle. Mickey Rourke, der den brutalen König spielt, kann diese Rolle, was besonders Mimik und Gestik betrifft, voll ausfüllen. Henry Cavill, der vielen noch aus der Sternenwanderer oder die Tudors bekannt sein dürfte, liefert eine durchaus beachtliche Leistung ab, vor allem die Wandlung vom Bauernsohn zum Krieger, denn schon als Bauer hat er sich für die Gerechtigkeit eingesetzt, indem er sich bei der Evakuierung des Dorfes gegen einen griechischen Offizier gestellt hat, der die Bauern erst einen Tag später evakuieren wollte. Trotz allen Kampfes darf natürlich die Liebe nicht fehlen, die man ebenfalls mit eingebaut hat.

Theseus (Henry Cavill) muss im Auftrag der Götter die Menschen vor dem unbarmherzigen König Hyperion sowie vor den Titanen retten. Dabei muss er den Bogen von Epirus finden, denn nur mit dessen Hilfe kann er diese Gegner besiegen. Naja, die Götter, allen voran Zeus, haben immer ein Auge auf den Helden, denn offiziell dürfen sie sich in den Krieg nicht einmischen. Welches sich dann aber ändert, als die Titanen freigelassen wurden. Hier spritzt dann das Blut, sowie die Eingeweide fliegen nur so durch die Gegend.

Der Regisseur Tarsem Singh hat es natürlich bei der Geschichte nicht so genau genommen mit der Sagenwelt. Aber Singh, der unter anderem mit The Cell oder The Fall schon durchaus beachtliche Filme abgeliefert hat, kann man dieses doch nachsehen, schließlich geht es hier um Action und Unterhaltung.

Leider sind dabei die Personen nur schmückendes Beiwerk. Die Actionszenen kommen dabei durchaus sehr spektakulär, welche vor allem damals im Kino entsprechend gewirkt haben. Wer also auf Action steht, ist hier durchaus gut aufgehoben.

Ja ganz zum Schluss würden wir den Film doch lieber ab 18 Jahren freigeben und nicht ab 16, wie es die FSK getan hat, denn in dem Film wird gemetzelt und getötet, was das Zeug hält.

  • Verleiher Constantin Film Verleih

 

Wie bewerten Sie diesen Film?

GD Star Rating
loading...

Kommentar schreiben