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Meeting Evil

Bankenkrise, Schulden, Depressionen und Angst vor der Zukunft, dies sind so die markanten Merkmale unserer heutigen Situation. Keiner weiß, wie es morgen wird. Und da nehmen sich Europa oder die Vereinigten Staaten nicht aus, denn überall geht das Unwort Krise umher. Warum dieses Thema nicht in einem Film aufgreifen. Gepaart mit zwei grandiosen Schauspielern, Samuel L. Jackson und Luke Wilson, und fertig ist der Film.

Aber ganz so einfach ist es nun doch nicht. John (Luke Wilson) hat seinen Job verloren. Auf dem Haus ein saftiger Kredit und keine Ahnung, wie es weiter geht. Natürlich verspricht man zu Hause, alles irgendwie wieder in den Griff zu bekommen, aber es ist irgendwie aussichtslos. Zwischen den Zeilen hört man das Wort Trennung. Und da taucht plötzlich Richie (Samuel L. Jackson) auf. Er bittet John, sein Auto anzuschieben.

Weil er sich beim Anschieben das Bein, auf Grund einer Verpuffung verbrennt, bietet Richie ihm an, zum Arzt zu fahren. Man muss aber zuvor noch tanken. An der Tankstelle fühlt sich Richie irgendwie von der Bedienung angemacht. Nachdem beide die Tankstelle verlassen, ist dort Ruhe.

Als er dann beim Arzt hält, will John nur nach Hause. In einem kleinen Laden will er telefonieren, nur will ihm die Verkäuferin dies nicht erlauben. Als John und Richie dann im Lokal noch einmal aufeinander treffen, erzählt er Richie den Sachverhalt, der kurz darauf verschwindet. Beide fahren dann wieder los.

Kurz danach erfahren die Zuschauer, was überall passiert ist, denn überall, wo Richie auftaucht, pflastern Leichen seinen Weg. Und so zwingt Richie John mitzufahren. Dabei muss er nicht nur um sein eigenes Leben fürchten, nein auch John gerät durch die Taten von Richie in das Visier der Polizei, die nun die Jagd auf die beiden eröffnet.

Richie ist eiskalt und undurchschaubar, der keine moralische Schranke hat und sein Gesetz durchsetzt, egal wie. Um zu überleben, ist ihm jedes Mittel recht, denn schließlich leben wir auch in einer bösen Welt. Dies muss auch John begreifen, um selber zu überleben, denn schließlich macht die Polizei da keinen Unterschied, er ist ja schließlich mit einem Killer unterwegs, so dass man davon ausgeht, das er wissentlich die Taten vom Killer mit deckt.

Samuel L. Jackson ist wie immer gut aufgelegt, man merkt ihm richtig an, wie viel Spaß er beim Spielen dieser Rolle hat. Dadurch gerät Luke Wilson etwas in den Rückstand, das hätten die Macher irgendwie kompensieren müssen. Trotzdem ist der Film sehenswert, wenn man Spaß daran hat, einem Psychopaten beim Töten zuzuschauen.

  • Darsteller: Luke Wilson, Samuel L. Jackson, Leslie Bibb, Peyton List, Tracie Thoms, Ryan Lee, Muse Watson, J.D. Evermore, Laura Flannery, Jillian Batherson
  • Regisseur: Chris Fisher
  • Genre: Mysterie / Krimi
  • FSK: ab 16 freigegeben
  • Laufzeit: 85 Min.
  • Produktionsjahr: 2012
  • Produktionsland: USA
  • DVD
  • Verleih: Pictures

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