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A Million Ways To Die In The West

Für viele galt der Western schon als totes Genre, aber immer wieder wird gezeigt, dass es funktioniert, man muss nur den Mut aufbringen und den Sehgewohnheiten von heute anpassen. Dieser Film ist eine Mischung aus Western und Parodie, so ähnlich wie man es in Deutschland vom Schuh des Manitu gewohnt war. Frech sein und das Genre trotzdem ernst nehmen.

Man schreibt das Jahr 1882. Im Wilden Westen leben fiese Cowboys, die sich auf jeden Schritt und Tritt duellieren wollen und da ist Albert (Seth MacFarlane), ein schüchterner Schafhirte, der jede Auseinandersetzung scheut. Dafür hat er aber ein loses Mundwerk und setzt sich damit durch, denn als Schafzüchter taugt er nicht so richtig was. So hauen seine Schafe ständig ab und tauchen schon einmal im Freudenhaus auf und kommen mit 20 Dollar zurück.

Und da diese Schafe immer wieder Mist machen, kommt es mal wieder zum Duell, wo Albert wieder den kürzeren zieht. Da seine Freundin Louise (Amanda Seyfried) sich auch langsam veralbert vorkommt, gibt sie ihm den Laufpass, schließlich will man mit keiner Memme zusammen sein.

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Und so fängt sie etwas mit Foy (Neil Patrick Harris) an. An einem anderen Ort treibt eine Bande ihr Unwesen und nach dem Überfall auf die Postkutsche muss man eben schnell einmal abtauchen.

Die Gangsterbraut Anna (Charlize Theron) soll mit einem anderen Bandenmitglied in der Stadt, wo Albert lebt, untertauchen. Die anderen verteilen sich ebenfalls.

Durch Zufall trifft Albert auf Anna und sie freunden sich an, so dass Anna auf die Idee kommt, dass Albert mit ihr an seiner Seite vielleicht Louise zurückgewinnen könnte.

Wie man es von den Machern von Ted gewohnt war, ist der Film so richtig frech und hat überall versteckte Anspielungen. So wird ein Verkäufer mal vom Stier auf die Hörner genommen, weil er dessen Körperteile zu Likör verarbeitet hatte. Oder ein Schießbudenbesitzer, der auf Sklavensymbole schießen lässt, wird kurzerhand von einem dunkelhäutigen Revolverheld erschossen. Aber auch hier und da fliegen mal so Körperteile durch die Gegend.

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Dabei ist der Film nicht brutal, vielleicht brutal witzig. Ein Aushängeschild sind daher die Dialoge, vor allem weil Albert nicht auf den Mund gefallen ist und er ist intelligent, was andere nicht beeindruckt. Und dann taucht da eine superscharfe Braut auf, die mit Albert rumhängt, das zieht die Aufmerksamkeit auch auf Albert.

Ein weiteres Plus sind die Figuren, die nicht unterschiedlicher sein können. Vor allem ist es der Film als solches, denn zu keiner Minute irgendwie langweilig wird.

  • Regie Seth MacFarlane
  • Mit Seth MacFarlane, Charlize Theron, Amanda Seyfried mehr
  • Genre Western , Komödie
  • Verleih Universal

Bewertung

8.4 Wertung

Mac Farlane beweist, dass er keine Eintagsfliegen drehen kann oder alte Dinge neu aufwärmt, nein er zeigt, wie kreativ das Unterhaltungskino sein kann. Wer witzige und überdrehte Filme mag und auch mal derben Humor vertragen kann, liegt hier genau richtig.

  • Filminhalt/Drehbuch 9/10
  • Bildqualität/Kamera 9/10
  • Schnitt 8/10
  • Tonqualität 9/10
  • Bonusmaterial 7/10

Weitere Informationen

  • Titel: A Million Ways To Die In The West
  • Kategorie: Filme
  • Altersempfehlung: ab 12 Jahren

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