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Mission: Impossible – Rogue Nation

Es ist der ewige Kampf, Gut gegen Böse. Nur verschieben sich die Grenzen dabei und vor allem gibt es dabei zahlreiche Grautöne und Gute wechseln die Seiten. Bei dem nun fünften Teil dieser Reihe kann man Tom Cruise wieder nur bewundern, denn dies scheint wohl der beste Film dieser Reihe sein, die bisher erschienen sind.

Dieser US-Agententhriller mit Tom Cruise ist eigentlich eine Hommage an die Fernsehserie Kobra, übernehmen Sie, welche in den siebziger Jahren ausgestrahlt wurde.

Eigentlich ist der deutsche Titel keine Originalübersetzung und auch dieser Satz ist in keinem Teil der Serie gefallen. Trotzdem ist diese Serie, die zwischen 1966 und 1973 produziert wurde, eine der erfolgreichsten Fernsehserien.

Moderner und actionreich, mit hervorragenden Stuntszenen sind die wesentlichen Merkmale von Mission Impossible Rogue Nation. Das liegt vor allem an Christopher McQuarrie, der die Regie hierzu führte und allen voran an Tom Cruise. Und dieser Kombination ist es zu verdanken, dass der Film in der gleichen Liga wie James Bond mitspielt.

Dass die CIA nicht immer mit offenen Karten spielt, kann sich wohl jeder denken. Aber sie agiert auch gegen sogenannte befreundete Geheimdienste. So auch der CIA-Direktor Alan Hunley (Alec Baldwin), der dafür sorgt, dass der IMF aufgelöst wird. Alle Agenten müssen zurück ins Hauptquartier. Nur Ethan Hunt (Tom Cruise) verweigert sich dem Befehl und taucht unter.

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Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, einen Ring von ehemaligen Geheimdienstmitarbeitern, die eigentlich tot sein sollen, aufzuspüren. Diese Gruppe agiert unter dem Namen „Das Syndikat“. Die CIA bezweifelt diese These. So vergeht Zeit, in welcher auch Hunt vom Gegner festgesetzt wird und hieraus kann er nur mit Hilfe von Ilsa Faust (Rebecca Ferguson) entkommen.

Der Rest der Gruppe arbeitet zur Zeit im Hauptquartier. Aber ohne die Hilfe seines Teams kann Hunt nicht arbeiten. Somit holt er Benji Dunn (Simon Pegg) nach Wien, denn in der Oper soll ein Attentat stattfinden. Denn die ehemaligen Geheimagenten arbeiten für die eigene Tasche, sie versuchen Regierungen und Länder instabil zu machen, um sie so auszunehmen. Somit soll in Wien ein hochrangiger Politiker ermordet werden.

Der fünfte Teil bietet Action von Anfang an. Und Tom Cruise macht seine Stunts auch noch mit 52 Jahren alle selber. So hängt er zu Beginn des Films an einer Tür eines Airbus A 400, während dieser startet. Somit nimmt man ihm diese Rolle auch ab, die Tom Cruise verkörpert. Vor allem gibt es auch wieder rasante Verfolgungsjagden. Aber es ist ein Film, der zeigt, wie wichtig ein Team ist, denn ohne das Team kann Hunt seine Aufgaben nicht erfüllen. Aber es ist nicht Teamgeist, sondern die Freundschaft untereinander, die ihn stützen. Allen voran Benji, der den Lügendetektor der CIA austrickst.

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Aber auch der Gegenspieler von Hunt kann sich sehen lassen, so Sean Harris, der Solomon Lane spielt, einen Psychopathen, der immer, wenn er auftaucht, sehr bedrohlich wirkt. Aber auch die Figur der Ilsa Faust, die Rebecca Ferguson übernommen hat, ist sehr mysteriös und undurchsichtig. Auf der einen Seite befreit sie Hunt und auf der anderen Seite agiert sie mit der Gruppe.

Alles in allem muss man auch die Kameraarbeit loben, die einfach nur perfekt ist. Der treibende Keil ist hier Curise, der bekanntlich ein Perfektionist ist und lieber eine Szene drei- und mehrfach wiederholen lässt, bis sie auf den Punkt sitzt. Und von diesem kann sich der Zuschauer überzeugen.

Die Macher haben dafür gesorgt, dass die Reihe auch nach 20 Jahren keineswegs irgendwie angestaubt wirkt, nein, Rogue Nation ist wohl einer der besten Filme, die in diesem Jahr erschienen ist. Besser geht wahrscheinlich nicht mehr.

  • Regie Christopher McQuarrie
  • Mit Tom Cruise, Jeremy Renner, Simon Pegg, u.a.
  • Genre Action, Spionage
  • Verleih Paramount Pictures Germany
  • DVD

Bewertung

8.2 Wertung

Die Macher haben dafür gesorgt, dass die Reihe auch nach 20 Jahren keineswegs irgendwie angestaubt wirkt, nein, Rogue Nation ist wohl einer der besten Filme, die in diesem Jahr erschienen ist. Besser geht wahrscheinlich nicht mehr.

  • Filminhalt/Drehbuch 9/10
  • Bildqualität/Kamera 10/10
  • Schnitt 10/10
  • Tonqualität 9/10
  • Bonusmaterial 3/10

Weitere Informationen

  • Titel: Mission: Impossible – Rogue Nation
  • Kategorie: Filme
  • Altersempfehlung: ab 16 Jahren
  • Verlag: Paramount Pictures Germany

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