Monster Uni

Die Macher des Studios haben mit ihren Filmen wie Toy Story, Wall-E oder Findet Nemo Meilensteine im Animationsbereich gesetzt.

Dabei haben die Macher immer Wert darauf gelegt, dass Technik, Handlung und Botschaft ineinander übergehen. Und so wurde die Monster AG ein perfektes Werk. Die ist nun der zweite Teil, wobei dieser eigentlich die Geschichte davor erzählt, wie Mike Glotzkowski (Ilja Richter) und James P. Sullivan zur Monster AG gekommen sind. Mike ist ein kleiner Außenseiter, nicht nur an der Uni sondern auch zuvor an der Schule.

Keiner glaubt daran, dass aus ihm mal ein Schrecker wird, denn die Schrecker reisen zu den Kindern, um diese zu erschrecken. Mit der Angst der Kinder wird das Land der Monster mit Energie versorgt. Aber Mike hat ein Ziel vor Augen und so geht er zur Uni.

Aber da die Dekanin Hardscrabble (im Original von Helen Mirren gesprochen) bemerkt, dass in Mike nichts steckt, außer dass er die Theorie beherrscht.

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Auch Sulley fällt in Ungnade, denn ein berühmter Vater ist kein Garant, dass man das Studium meistert. So werden beide von der Uni ausgeschlossen. Sie haben nur eine Chance, sie müssen die Schreckspiele gewinnen, um wieder ihr Studium fortsetzen zu können. Dazu benötigen sie eine Studentenverbindung. Aber alle wollen sie nicht haben, außer die Omega Kreischma Bewegung, die Bewegung, bei denen die Außenseiter sich zusammengefunden haben.

Das Problem von Mike und Sulley ist, dass sie jeder ihr eigenes Ding machen wollen und sie nicht im Team zusammenarbeiten wollen. So verlieren sie den ersten Wettkampf. Sie kommen nur weiter, weil eine andere Verbindung nur mit unerlaubten Mitteln den ersten Wettkampf geschafft hat. Und hier geht beiden ein Licht auf, dass sie alles nur im Team schaffen werden. Dies ist auch der Beginn der Freundschaft zwischen Mike und Sulley.

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Fortsetzungen sind immer schwer, denn die Monster AG hatte bereits Maßstäbe gesetzt, die man im ersten Augenblick wahrscheinlich nicht noch einmal erreichen kann. Aber den Machern ist dies gelungen. Technisch perfekt und voller Witz, das steckt in diesem Animationsfilm. So wurden neue Figuren eingeführt, die einem irgendwie ans Herz wachsen, dies trifft vor allem auf die Losermonster zu.

Aber auch in der Dekanin steckt viel Liebe im Detail, denn sie ist eine Mischung aus Drache und Tausendfüßler. Aber auch die Uni selber ist ein Augenschmaus, vor allem wenn man genau hinschaut, gibt es viele kleine Anspielungen, die man entdecken muss. So wimmelt es nur so von außergewöhnlichen Monstern.

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Und wie an jeder Uni gibt es die Stars und die angeblichen Außenseiter. Und natürlich der Humor ist es, der diesen Film zu etwas Besonderem machen. Und man zeigt, dass in jedem von uns etwas Besonderes steckt, denn die angeblichen Schwächen der Losermonster werden in ihre Stärken umgewandelt.

Die ist eine gekonnte Fortsetzung, die technisch perfekt ist und voller Witz und Ironie steckt. Rundherum ein gelungener Familienfilm.

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