Münchhausen

Ist nicht nur durch seine Geschichten bekannt geworden, sondern man sogar eine Krankheit nach ihm benannt, das -Syndrom.

Wer aber war ? Am ehesten könnte dies auf Hieronymus Carl Friedrich Freiherr von zutreffen, der 1720 geboren wurde und im Kurfürstentum Braunschweig-Lüneburg gelebt hatte.

Dabei soll dieser Baron eigentlich nur vier Lügengeschichten erzählt haben. Wahrscheinlich haben so einige andere ihm noch einige zugeschrieben und dies sollen so sage und schreibe 100 Geschichten sein. Diese reichen von dem Anbinden des Pferdes an einen Kirchenturm, welchen im Schnee nicht erkannt haben soll oder dass er mit Speck Enten gefangen hat, die ihn dann in die Luft trugen.

Man kann sich aber auch am Schopf mit Pferd gleich aus dem Sumpf ziehen oder einen achtbeinigen Hasen jagen.

Diese Verfilmung aus dem Jahre 1943 zählt zu den besten Umsetzungen der Geschichte von . In der Hauptrolle, Hans Albers. Außerdem war es der dritte Farbfilm, der im Kino lief.

ist ein deutscher Film aus dem Jahre 1943, der dem Fantasy-Genre zugerechnet werden kann. Er ist der dritte abendfüllende deutsche Farbfilm und wurde anlässlich des Jubiläums der UFA im Auftrag des Propaganda Ministeriums produziert. Und es hat einer das Drehbuch geschrieben, der im Abspann überhaupt nicht genannt wurde und eigentlich mit Berufsverbot belegt wurde. Erich Kästner durfte mit Genehmigung von Joseph Goebbels das Drehbuch schreiben, denn man wollte unbedingt Erfolg haben, so dass man über eine solche Kleinigkeit hinwegsah.

Der Film beginnt in den 40er Jahren und der Baron erzählt im kleinen Kreis die Geschichte seines berühmten Vorfahrens und blickt so zurück in das 18. Jahrhundert, als der Baron sich mit seinem Diener am russischen Hof aufhält. Dabei lässt sich der Baron auf ein Liebesabenteuer mit der Zarin, Katharina der Großen ein und wird somit Opfer von vielen Intrigen.

Weil er den Zauberer warnt, schickt ihn die Zarin an die Front, da die Türken das Land bedrohen. Naja, als Zauberer hat man es bei solch einer Frau nicht einfach, denn er sollte ein Getränk brauen, was ewig jung hält.

Entsprechend des Auftrages geht an die Front. Mit dabei, sein Diener und ein Schnellläufer. Um den Gegner auszuspähen, fliegt mit einer Kanonenkugel ins feindliche Lager, wo er festgenommen wird. Nur eine Wette gegen die Sultan bringt ihm die Freiheit. Er hat gewettet, dass er binnen einer Stunde eine Flasche Tokajer vom Hofe Maria Theresias aus Wien holen kann.

Fazit
Die Verfilmung mit Hans Albers zählt zu den Klassikern und ist eine der besten verfilmungen, die es gibt. Sie ist witzig und kurzweilig und macht einfach nur Spaß. Egal ob dies einmal ein Auftragsfilm des Propaganda Ministeriums im Dritten Reich war.

Der Film wurde aufwendig digitalisiert, so dass dieser Film nicht in Vergessenheit gerät.

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