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Niemand ist eine Insel

Der Ausspruch, niemand ist ein Insel, stammt vom englischen Schriftsteller John Donne, der zu den bedeutendsten metaphysischen Dichtern des Mittelalters zählte. Er hat gesagt:

, in sich ganz; jeder Mensch ist ein Stück des Kontinents, ein Teil des Festlandes. Wenn ein Erdklumpen ins Meer gespült wird, wird Europa weniger, genauso als wenn’s eine Landzunge würde, oder ein Landgut deines Freundes oder dein eigenes. Jedes Menschen Tod ist mein Verlust, denn ich bin Teil der Menschheit; und darum verlange nie zu wissen, wem die Stunde schlägt; sie schlägt dir selbst“ (Wikipedia).

Die Vorlage zu dieser Verfilmung stammt vom Großmeister der Unterhaltungsromane Johannes Mario Simmel, welche zwischen den fünfziger und achtziger Jahren immer wieder erfolgreich verfilmt wurde. Und nun wurde der Stoff noch einmal neu durch das ZDF verfilmt.

In die Hauptrolle schlüpfte wohl die beste deutsche Schauspielerin Iris Berben. Produzent ist Oliver Berben, der auch die Rechte zu Simmels Büchern besitzt. Der Regisseur Carlo Rola versuchte dann, die Vorlage in unsere heutige Zeit zurückzuholen. Die Handlungsorte sind Berlin und die Insel Rügen.

Sylvia Moran ist eine gefeierte Schauspielerin und macht all das, was ihre Produzenten oder Manager sagen, egal ob es ihr schwerfällt oder nicht. Bei einer Wohltätigkeitsveranstaltung passiert es. Sie macht eine abfällige Bemerkung, denn auf die Veranstaltung, wo sie sich befindet, wurden zu Gunsten von behinderten Kindern veranstaltet. Und in der Garderobe schreit sie, dass man in der heutigen Zeit solche Kinder gar nicht kriegen braucht und wenn, solle man diese doch einfach vor der Öffentlichkeit wegsperren. Klar, dass die Frau sich später dafür schämt, vielleicht liegt es daran, dass sie alles immer in sich hineinfressen musste.

Aber auf Grund ihrer Aussage wird sie von einem Unbekannten erpresst und wenn es einem nicht gut geht, passiert immer noch etwas, denn ihre Tochter erkrankt an einer Gehirnhautentzündung und zwar in der Zeit, wo sie als Schauspielerin wieder arbeitet. Die Presse, die inzwischen von allem Bescheid weiß, vergleicht sie mit Magda Goebbels. Klar, dass solche Dinge einen aus der Bahn werfen. Alkohol und Tabletten sind jetzt ihre Begleiter in die Flucht.

Wohl kaum eine andere Schauspielerin als Iris Berben kann solche Rolle verkörpern. Brillant und voller Gefühle, so kommt dieses Melodram daher, welches mit exzellenten Schauspielern besetzt wurde, die das deutsche Fernsehen zu bieten hat.

  • Drehbuch: Knut Boeser
  • Regie: Carlo Rola
  • Verleih:

 

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