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Nora Roberts – Das Leuchten des Himmels

schreibt Bücher eigentlich fast schon im Fließbandverfahren und sie zählt zu den erfolgreichsten Romance-Autorinnen der Welt. Weiterhin veröffentlicht sie unter anderen Pseudonymen J.D. Robb und Jill March Romane.

Eigentlich ähneln sich viele Titel, aber in diesem Falle ist ihr die Verknüpfung zwischen Thriller und Liebesgeschichte gelungen. Die Geschichte handelt in einem kleinen Ort in Alaska, wo mitten im Winter Nate Burke die Leitung der örtlichen Polizeistation übernimmt. In Laufe der Handlung erfährt man, dass Nate Burke vor seiner eigenen Vergangenheit geflohen ist, denn im Dienst hat er seinen Kollegen verloren.

Er ist der Meinung, dass er Schuld am Tode seines Kollegen ist. Aber in so einer Kleinstadt, wo jeder jeden kennt, ist es schwer, Fuß zu fassen, vor allem dann, wenn andere Bewohner diesen Job haben wollten. In dieser Situation wollte er bereits aufgeben, als er Meg Galloway, die Tochter seiner Vermieterin, kennen lernt. Gemeinsam zum Jahreswechsel erleben die Beiden den Zauber des Polarlichts.

Aber in diesem verschlafenen Ort wird alles anders, als man bei einer Rettungsaktion in den Bergen den Vater von Meg Galloway findet. Dieser Mann wurde von einem Eispickel erschlagen. Die Leiche lag seit dem Verschwinden vor 16 Jahren in dieser Hölle und die Vorwürfe, die Meg ihrer Mutter gegenüber gemacht hatte, sind nun gegenstandslos.

Die Ermittlungen übernimmt die Staatspolizei und Nate kann nicht weiter ermitteln. Doch plötzlich wird der Zeitungsverleger des Ortes tot aufgefunden, vermutlich Selbstmord, denn er hinterließ einen Abschiedsbrief. Aber da alles irgendwie nicht zusammenpasst, fängt Nate zu bohren an und macht sich dadurch keine Freunde, was sogar so weit geht, dass er als Polizeichef entlassen wird.

Bis zum Schluss bleibt die Geschichte offen bezogen auf den Kriminalfall. Die meisten eigenen Tipps bezüglich des Täters verliefen im Sande, denn es gab genügend Verdächtige, die ein Interesse am Tode des Vaters von Meg hatten.

Viele auch dieser Nebenfiguren haben ein eigenes Bild und machen dieses wiederum sehr interessant, denn das Ganze zusammen ergibt ein Bild. Da ist die Mutter von Meg, die mit fast allen Männern des Ortes eine Affäre hatte, nur um ihren Kummer zu stillen.

Oder auf der anderen Seite ist der Lehrer, der die Mutter liebt, aber sich nicht traut, ihr das zu sagen. In der Hinsicht ist die Geschichte von Anfang an sehr interessant gestaltet und man hat hier eine sehr gute Synopse zwischen Thriller und Liebesgeschichte gefunden. So kann man diesen Film bei Kerzenschein und einem Glas Wein genießen, da er gute und einfache Unterhaltung bietet.

 

  • Art:  Thriller
  • DVD
  • Verleih: Universum Film
  • Kauf-VÖ: 04.06.2010
  • Dauer: 90 min
  • FSK: 12 Jahre

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