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Once Upon a Time – Es war einmal

Es war einmal, so beginnen alle Märchen, die dann zum Schluss fast immer gut ausgehen. Märchen sind für Kinder ganz wichtig, denn sie machen stark, geben Mut und das Selbstbewusstsein wird gestärkt, denn viele der Geschichten haben ein gutes Ende oder man lernt, wie die Helden ihre Ängste überwinden, was man dann schließlich auch machen kann. Viele dieser Geschichten zeigen, dass Träume wahr werden und sich die Wünsche der Helden erfüllen und so lohnt es sich, Wünsche zu haben.

Wahrscheinlich lesen und hören Erwachsene daher auch noch, und so geht es mir selber, Märchen. Und so ist es nicht verwunderlich, dass man dieses Thema in einem Fantasy-Epos grandios umgesetzt hat und das für Erwachsene, die immer noch an Märchen glauben.

Emma Swan (Jennifer Morrison) kommt durch Zufall in die Stadt Storybrooke, wo sie den zehnjährige Henry (Jared Gilmore) kennenlernt. Das Eigentümliche dabei ist, dass sich der Junge als ihr Sohn vorstellt. Vom Alter könnte es passen, denn ihr Kind hatte sie ebenfalls vor zehn Jahren zur Adoption freigegeben.

Dabei glaubt der Junge ganz fest daran, dass Emma die Tochter von Schneewittchen (Ginnifer Goodwin) ist. Schneewittchen hatte ihre Tochter gerettet, indem sie sie in einen Zauberschrank versteckt hatte, bevor die böse Königin (Lana Parilla) das Märchenreich mit einen bösem Fluch belegen konnte.

So sollen die Märchenfiguren in unserer heutigen Zeit in Storybrooke leben. Nur können diese sich nicht mehr an ihre Vergangenheit erinnern. Natürlich glaubt Emma dem Jungen am Anfang nicht, aber irgendwie verstehen die beiden sich so gut, so dass die Adoptivmutter, die Bürgermeisterin (Lana Parilla), regelrecht eifersüchtig auf Emma wird und ihr somit das Leben zur Hölle macht.

Da die Märchenfiguren ihr altes Leben vergessen haben, haben sie in ihrer neuen Welt neue Aufgaben gefunden, so ist unter anderem Schneewittchen als Lehrerin und ehrenamtliche Krankenpflegerin tätig und die böse Stiefmutter ist die Bürgermeisterin.

Henry ist seiner Adoptivmutter auf die Spur gekommen, als er ein Märchenbuch von seiner Lehrerin gelesen hatte. Und nur seine Mutter Emma kann den Fluch brechen.

Aber bevor das passieren kann, muss Emma, die mittlerweile zum Hilfssheriff aufgestiegen ist, die Intrigen überstehen. Da ist auf der einen Seite Rumpelstilzchen, dem fast die ganze Stadt gehört, der aber sein eigenen Weg gehen will und sich von keinem in seinen Plänen beirren lässt. In zahlreichen Rückblenden erfährt der Zuschauer, warum und wie sich die Figuren im Märchenland so entwickelt haben. So war Rumpelstilzchen zuvor ein liebender Vater.

Nur weil sein Sohn mit 13 Jahren in die Armee musste, hat er alle Hebel in Bewegung gesetzt, um dieses zu verhindern. So hat er einen dunklen Lord, der viel Macht besaß, getötet und daher wurde Rumpelstilzchen verflucht und in diese Rolle hineingepresst. Nur seinen Sohn hat er trotzdem verloren, denn jeder Zauber hat seinen Preis.

Gerade auf Grund der Rückblenden ist es erforderlich, die Teile entsprechend einzeln zu schauen, was man halt bei einer Fernsehserie nicht immer schafft. Daher gibt es jetzt die erfolgreiche Staffel nun auch als DVD-Box.

Once Upon a Time ist in der Hinsicht ein gelungene Fantasyserie, die von Anfang an fasziniert und fesselt, was bei manchen Serien aus den USA nicht der Fall ist.

Gekonnt, allein durch die Schnitttechnik, wurden die Einblendungen in die Vergangenheit in den Film eingeführt, so dass man schon aufpassen muss, um den Anschluss nicht zu verpassen.

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