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Patricia D. Cornwell: Undercover

Patricia Daniels Cornwell, Jahrgang 1956, zählt zu den bekanntesten Krimiautoren in den USA. Während ihres Studiums hat sie mit dem Schreiben begonnen.

Durch ihre Tätigkeit bei der Polizei und in der Gerichtsmedizin besitzt sie gegenüber anderen Autoren einen Wissensvorsprung, wie die Polizei sprichwörtlich tickt. Schon während dieser Tätigkeit begann sie mit dem Schreiben von Kriminalromanen. Mit der Kay-Scarpetta-Reihe ist sie dann in die Bestenlisten aufgestiegen.

Dagegen wurde die Win Garano Reihe nicht so angenommen, obwohl diese ebenfalls gutes Potenzial besitzt. Kritiker sind hier der Meinung, dass diese Geschichten doch sehr vorhersehbar sind. Hierbei kann man aber nicht ganz mitgehen, denn diese bieten trotzdem viel Spannung und die Lösung des Falls wird erst zum Schluss sichtbar.

Auch in diesem neuen Fall versucht Win Garano im Auftrag der Staatsanwältin Monique Lamont einen Fall aus den 60er Jahren zu lösen. Eine angeblich blinde Frau wurde hier durch den “Boston Strangler” ermordet. Und zur gleichen Zeit, als Win Garano die Ermittlungen aufgenommen hat, wurde eine ältere Dame in seiner Nachbarschaft ermordet.

Die Begehungsweisen ähneln sich. Diese Dame wurde wie das Opfer in den 60er Jahren mit einem Nylonstrumpf erwürgt. Dabei stellt sich die Frage, warum gab es 30 Jahre lang keinen ähnlichen Fall. Wurde der damalige Täter vielleicht für ein anderes Verbrechen verurteilt und ist jetzt wieder auf freiem Fuß?

Gemeinsam mit der Polizistin Stump versucht Win, den Fall zu lösen. Was hat der Fall mit der eigenartigen Lebensweise der Staatsanwältin zu tun. Nach und nach kommt Licht ins Dunkel, denn Win hat noch lebende Zeugen von dem damaligen Fall aufgesucht. Zu dem Zeitraum ahnt er noch nicht, dass alle Beteiligten in Lebensgefahr schweben.

Auch wenn einige Aspekte vorhersehbar sind, bietet dieser Kriminalfilm gute Unterhaltung. Die Hauptfigur Win Garano könnte aber noch weiter entwickelt werden, da diese noch nicht hundertprozentig ausgereift ist.

Trotzdem hat Patricia Cornwell die Verknüpfungen zum ersten Film „Gefahr“ geschaffen, in dem der Zuschauer hier erfährt, warum er zu seiner Großmutter eine sehr gute Bindung besitzt.

  • Regie:  Tom McLoughlin
  • Drehbuch:  John Pielmeier
  • Buchvorlage:  Patricia Cornwell
  • Schauspieler: Andie MacDowell, Annabeth Gish, Daniel Sunjata,Richard Leacock, u.a.
  • Verleih: Senator
  • FSK: 12 Jahre

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