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Rettet Trigger

Eine wildes  Pferd und ein mutiges Mädchen
Der Titel und der Untertitel geben die Handlung kurzgefasst wieder.  Ein wildes (im Sinne von eigenwilliges) Pferd wird –nicht nur- von einem Mädchen namens Alisa- vor dem Pferdeschlachter gerettet.  Mit dieser im Vordergrund stehenden Pferdegeschichte wird die Geschichte des Großvaters von Alisa und dessen Leben mit Pferden verwoben.

Die Hauptdarstellerin ist ein etwa 11-jähriges Mädchen, das große Angst vor Pferden hat, aber gegenüber ihren Freunden behauptet, dass sie auf dem Hof ihres Großvaters große Pferde reitet.

Sehr schön ist, dass die Geschichte in einer normalen Familie angesiedelt ist. Der Vater ist S-Bahn-Fahrer, die Mutter Lehrerin und die Familie wohnt in einer Wohnung.

Auch Alisa ist keineswegs das perfekte und mutige Kind. Sie ist genervt, dass der Großvater vorübergehend bei ihnen in der Stadt einzieht, zeigt wenig Verständnis dafür, dass er seinem alten Leben auf dem Land nachtrauert und findet ein Altersheim für ihn klasse. Auch entspricht ihr Äußeres nicht den üblichen Klischee einer jungen Filmheldin.

Dem Großvater und dessen Gefühlen kommt sie näher, als sie gemeinsam mit ihrer couragierten und witzigen Freundin ein entlaufenes Pferd einfängt und die Hilfe des Großvaters braucht, um das Pferd zu bändigen.

Das Pferd soll von seinem bösen Besitzer, der es auch misshandelt hat, zur Pferdeschlachterei gebracht werden. Mit der Aktion soll verschleiert werden,  dass das Pferd nur aufgrund eines falschen Dokuments von einem ebenfalls bösen Tierarzt zum  Versicherungsfall geworden ist.

Diese Machenschaften will Alisa mit Hilfe ihres Großvaters, der das Pferd zu bändigen weiß, aufdecken. Doch der Großvater kommt ins Krankenhaus und Alisa muss nun mutig werden, um das Pferd zu retten. Unterstützung und Ermutigung findet sie bei ihrer Freundin, die eine bereits politisch-ökologisch denkende und im Tierschutz engagierte Person ist.

Sehr beeindruckend und für einige Kinder auch schon etwas gruselig ist die Szene in der Pferdeschlachterei, die dazu geeignet ist, große und kleine  Zuschauer darüber nachdenken zu lassen, zu Vegetariern zu werden. Auch das immer mal wiederkehrende Thema der „Lüge“ und wie diese zu beurteilen ist, gibt Denkanstöße.

Richtig spannend und auch ein wenig „actionreich“ wird es zum Schluss des Films. Das Happy End des Films ist bedingt durch den Tod des Großvaters „bittersüß“, passt aber wunderbar zu dem gesamten Film.

Obwohl ein Pferdefilm, spricht dieser Film auch nichtreitende Jungen an. Also ein echter Familienfilm, der insbesondere bei etwas sensibleren Gemütern auch gemeinsam geschaut werden sollte.

Insgesamt eine wunderschöne und berührende Geschichte mit viel Spannung und auch Tiefgang.

  • Vertrieb: Acot Elite Home Entertainement
  • Fsk: freigegeben ab 6

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