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Ruf der Wildnis

Die Macher des Films ließen sich von dem Romanklassiker mit dem gleichen Titel inspirieren, welcher auch im Film vom Großvater der kleinen Ryan vorgelesen wird. Viele der Romane und Geschichten führen den Leser von Jack London in die Zeit des Goldrausches.

, Wolfsblut oder Seewolf wurden nicht nur von Millionen gelesen sondern auch mehrfach verfilmt.

Das 9-jährige Stadtmädchen Ryan Hale soll, während die Eltern durch Europa reisen, zum Großvater nach Montana, einem Nest, wo sich Fuchs und Hase sprichwörtlich gute Nacht sagen. Die Großmutter ist erst vor kurzem verstorben. Unter deren Verlust leidet der Großvater immer noch. Da in diesem Nest nichts los ist, hat sie auch keinen Blick für die fantastische Natur, sondern denkt einfach nur, was sie eventuell gebrauchen kann, um besser als die zwei Angeberinnen in der Schule zu sein. Aber alles wird anders, als eines Abends die beiden einen Wildhund vor der Tür finden, der auch sehr stark verletzt wurde. Sie überzeugte den Großvater, dass der Tierarzt kommen sollte, der ihn eigentlich einschläfern wollte.

Nur brachte der Großvater dies nicht übers Herz und am anderen Morgen gab es das sprichwörtliche Wunder, das Tier ist auf dem besten Wege der Besserung und seine Enkelin ist nicht mehr wiederzuerkennen. Beide besorgen Futter und versuchen so, das Tier wieder aufzurichten. Buck, wie ihn Ryan nun nennt, freundet sich mit ihr an.

Auch wenn er beim Nachbarn die Hühner gefressen hat, denn in ihm steckt noch das wilde Tier. Wenn alles gut ist, gibt es immer wieder Neider, die das Tier auch besitzen wollen und zwar als Leittier für das Schlittenhunderennen. Nun ist Ryan davon nicht begeistert und schlägt ein Schlittenhunderennen vor und der bessere soll das Tier behalten, wobei sie insgeheim hofft, dass sie es mit einem Jungen aus dem Ort gewinnen wird.

Und während der Vorbereitung zum Rennen freunden sich Großvater und Enkelin immer mehr an.

Traumhafte Bilder und eine liebenswerte Geschichte machen diesen Film sehr sehenswert. Vor allem, dass mal eine ganz andere Beziehung beleuchtet wird und zwar die zwischen Großvater und Enkelin und das ist nicht gerade sehr häufig. Der Film wird sehr ruhig und einfühlsam erzählt. Klar, der Wildhund steht hier für die Kinder im Mittelpunkt, denn Ryan möchte das Tier mit nach Boston nehmen. Ein idealer Familienfilm über Tierliebe und die Entwicklung eines 9-jährigen Mädchen, für die plötzlich nicht mehr Konsum sondern das Leben im Mittelpunkt steht.

  • Laufzeit: 176 Min.
  • Regie: Richard Gabai
  • Darsteller: Christopher Lloyd, Joyce DeWitt, Ariel Gade
  • Verleih:

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