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Sanctum

Der Regisseur Alister Grierson und der Produzent James Cameron haben mit , welches lateinisch ist und so viel wie heilig bedeutet, ein beeindruckendes Werk hinterlassen, welches vor allem in den Kinos durch den 3D-Effekt die klaustrophobische Enge in den Kinosaal transportiert hatte.

In Papua-Neuguinea hat Frank McGuire eine der größten Höhlen entdeckt, von der noch keiner weiß, wo welcher Gang hinführt. Schon der Überflug über diese Höhle lässt erahnen, welches Ausmaß diese haben muss. Josh McGuire, der siebzehnjährige Sohn von Frank, hat den Auftrag erhalten, die Nottauchflaschen zu holen.

Stattdessen holt er Carl und seine Freundin ab. Carl finanziert das ganze Projekt, im Gegenzug dafür wird die Höhle nach ihm benannt. Klar, dass der Vater nach der Ankunft des Sohnes ausrastet, denn er hat durch seine Unaufmerksamkeit die Mitglieder der Expedition gefährdet.


Die Gruppe um Frank hat tief in der Höhle eine Kopfbasis errichtet und versucht von hier aus, die Höhle zu erkunden. Bei einem Tauchgang zwängt sich Frank durch ein Loch, um so die andere Seite zu erreichen. Frank und Judes, die ihn begleitet, lassen dabei die Reserveflaschen zurück und so kommt es, dass Judes ihr Tauchgerät beschädigt hat. Beide versuchen nun, mit Franks Tauchmaske zu atmen, aber dabei gerät die Frau immer mehr in Panik, so dass Frank, um sich selber zu retten, ihr seine Tauchmaske nicht herüberreicht und Judes somit ertrinkt.

Der Rest des Teams verfolgt diese Aktion mittels der Kamera des Unterwasserroboters und ist entsetzt, wobei sie Frank recht geben, wie er gehandelt hat.

Klar, der Sohn, der nun mit Carl und dessen Freundin die Kopfstation erreicht hat, ist über die Tat des Vaters entsetzt. An der Oberfläche braut sich indessen ein Unwetter zusammen, so dass sogar die Kommunikation zusammengebrochen ist. Einige der Teammitglieder brechen auf, um die Situation abzuprüfen. So kann Luko verhindern, dass während des versuchten Aufstiegs sich ein Felsen lockert, indem er sich diesem entgegenstemmt.

Nur kann er diesen nicht lange halten und wird von ihm erschlagen und von den Wassermassen nach unten gespült. In der Höhle wird Luko, der noch am Leben ist, von Frank gefunden. Doch Luko ist durch seine zahlreichen Knochenbrüche nicht mehr in der Lage, einen anderen Weg zu gehen und er bittet Frank darum, ihn unter Wasser zu drücken, bis er nicht mehr atmet. Dem restlichen Team bleibt nichts anderes übrig, als einen anderen Weg zu suchen, denn der normale Weg nach oben ist nicht mehr möglich.

Fazit
Auch wenn der Film von einigen Kritikern zerissen wurde, hinterlässt er doch ein relativ positives Gefühl, denn der Film hat alles, was ein guter Film benötigt. Er ist spannend, bietet beeindruckende Bilder und eine interessante Geschichte, auch wenn einiges vorhersehbar ist.

Was der Film wieder klar macht, dass die Natur ein mächtiger Gegner sein kann, denn bei einem solchen Unwetter hat man keine Chance in solch einer Höhle. Und anderseits ist es Typen wie Frank, der Forscher durch und durch ist, zu verdanken, dass wir diese Welt, wie sie ist, verstehen und begreifen können.

Ohne wagenmutige Forscher hätte man nie den Weg zum Nordpol und vieles anderes entdeckt. Klar, die Szenen, wo beide Menschen ertrinken, sind brutal, aber anderseits hat Frank in diesem Sinne keine andere Chance gehabt. ist ein Film, der jedenfalls mich beeindruckt hat.

  • Genre Abenteuer
  • FSK ab 16 Jahren
  • Laufzeit ca. 105 Minuten
  • Anzahl Medien 1
  • Produktion Australien, USA 2010
  • Bildformat 1.85:1 in 16:9
  • Constantin Film

 

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