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Shelter

Cara () ist Psychiaterin und gilt als Expertin für “multiple Persönlichkeitsstörungen”. In diversen Gerichtsverhandlungen tritt sie als Gutachterin auf und gleich zu Beginn des Films hat sie einen Mörder überführt, der dann anschließend hingerichtet worden ist, da sie bewiesen hat, dass in diesem Fall keine Persönlichkeitsstörung vorliegt. Dieses Krankheitsbild ist bei Fachleuten immer noch stark umstritten. Erst durch eine Journalistin, die in ihrem Buch „Sybil“ von einer Patientin mit 16 Persönlichkeiten geschrieben hatte, ist das Krankheitsbild erst so richtig in den Mittelpunkt gerückt.

Cara erhält durch ihren Vater Kontakt zu Adam (). Mit ihm unterhält sich die Psychiaterin ganz normal. Als sie mit ihrem Vater anschließend spricht, stellt sie fest, dass hier doch gar nichts vorliegt, bis der Vater den jungen Mann, den sie durch einen Spiegel beobachten können, anruft. Und schon sieht das ganz anders aus.

Der Mann, der vorher noch im Rollstuhl saß, ist nicht mehr bemitleidenswert, nein er kann gehen und eine vollkommen andere Person sitzt jetzt vor ihr. Dieser Fall bringt Cara an die Grenzen, denn Adams “multiple Persönlichkeiten” sind allzu real. Je weiter sie sich mit ihm beschäftigt, um so unerklärbarer werden die Fälle, denn alle Persönlichkeiten, in die Adam geschlüpft ist, wurden ermordet.

Das Problem, Adam spielt nicht nur die Persönlichkeiten, sondern er übernimmt von allen auch die dazugehörigen Wesenszüge. So weiß er von Dingen, die nur die reale Person wissen kann. Nun hat Cara das Problem, dass sie die Fälle irgendwie erklären will. Dazu begibt sie sich auch die Orte des Verbrechens.

Der Film stammt aus der Feder von den Machern von The Ring. Im Gegensatz zu The Ring ist eher ein Thriller als ein Horrorfilm. ist von den Spannungsmomenten vorhersehbar, trotzdem fasziniert die Handlung.

Die Darsteller und machen ihre Sache sehr gut. In puncto Story hat man das Gefühl, dass die Ereignisse einfach nur aneinander gereiht wurden. Hier wäre mehr möglich gewesen, um den Spannungsbogen aufzubauen, so dass der Film eher ein Thriller als eine Gruselgeschichte ist. Die spannendsten Szenen findet man in dem Bergdorf, wo Cara auf einen uralten Kult stößt, der sie in ihrem Glauben tief erschüttert.

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