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Sieben Sommersprossen

, der 1978 durch die DEFA gedreht wurde, hatte in der damaligen DDR sich zum Kultfilm entwickelt. Vor allem lag dies daran, dass der Regisseur Herrmann Zschoche hier mit Laiendarstellern gearbeitet hatte, die die Rollen der Jugendlichen übernommen hatten. Daher wirkte alles sehr authentisch. Jetzt wurde dieser Klassiker der Filmgeschichte als DVD aufgelegt.

Im Ferienlager treffen sich die 14-jährige Karoline und der 15-jährige Robbi endlich wieder. Beide hatten einmal im selben Haus gewohnt. Für Karoline war dies damals die große Liebe, aber eingestanden hatte sie dies damals nicht. Nun haben beide im Ferienlager wieder die Chance, an dieser Liebe zu arbeiten. Das Problem, im Ferienlager ist alles geregelt, so dass kaum Zeit für die beiden bleibt. Vor allem ist für die Lagerleiterin die Köperertüchtigung das Wichtigste.

Dass junge Menschen Gefühle entwickeln, das ist für sie völlig uninteressant. So zeigt sie auch eine ablehnenden Haltung gegenüber einem jungen Lehrer, der die Idee hat, mit den jungen Leuten Romeo und Julia aufzuführen. Trotz dieser ablehnenden Haltung übt dieser mit den Jugendlichen das Stück, dazu nutzen sie das Gelände der benachbarten LPG (heutzutage sagt man Agrargenossenschaft dazu).

Sieben SommersprossenAber hier spielt Robbi als Romeo mit Marlene als Julia. Ihm missfällt auch, dass er diese im Stück küssen muss, schließlich ist er Karoline sehr nahe gekommen. Beide sind heimlich mit einem Moped zum See gefahren.

Dabei wurden ihnen die Sachen von zwei Dorfkindern gestohlen wurden. Marlene versucht in dieser Zeit Karoline auszustechen, indem sie ihr eine Packung Antibabypillen unter das Kopfkissen legt und sie hat auch Karoline bei der Lagerleitung angeschwärzt. Als dies Karoline bemerkt, flieht sie und will sich im See das Leben nehmen. Dabei rutscht sie aus und ihr Kopf schlägt auf einen Stein auf, so dass sie ohnmächtig wird.

Fazit
Der Film hatte besonders durch seine Nacktszenen für Aufregung gesorgt. Aber die DEFA war in diesen Punkten sowieso sehr freizügig. Solche Szenen waren im anderen Teil Deutschlands nicht möglich gewesen. Aber die DEFA hatte solche Szenen immer sehr kunstvoll eingesetzt, so dass dies stimmig im Film passte.

Durch die Besetzung mit Laiendarstellern wurde dieser Film sehr glaubhaft und hatte dadurch viele Junge Menschen in die Kinos gelockt, vor allem weil er ihre Sprache gesprochen hatte.

Herrmann Zschoche hatte dann einige Jahre später auch noch einen weiteren Kultfilm gedreht: Und nächstes Jahr am Balaton.

wurde aufwendig digital bearbeitet, so dass dieser wieder im alten Glanz erstrahlt.

  • Produktion DDR, 1978
  • Laufzeit 76 Min.
  • Regie Herrmann Zschoche
  • Kamera Günter Jaeuthe
  • Darsteller Kareen Schröter, Harald Rathmann, Christa Löser, Evelyn Opoczynski, Jan Bereska, Barbara Dittus, Hilmar Baumann
  • Musik Peter Gotthardt, Gunther Erdmann
  • Schnitt Rita Hiller
  • Verleih Icestorm

 

Bewertung

7.2 Wertung

Durch die Besetzung mit Laiendarstellern wurde dieser Film sehr glaubhaft und hatte dadurch viele Junge Menschen in die Kinos gelockt, vor allem weil er ihre Sprache gesprochen hatte.

  • Filminhalt/Drehbuch 8/10
  • Bildqualität/Kamera 8/10
  • Schnitt 9/10
  • Tonqualität 8/10
  • Bonusmaterial 3/10

Weitere Informationen

  • Titel: Sieben Sommersprossen
  • Kategorie: Filme
  • Altersempfehlung: ab 12 Jahren
  • Verlag: Icestorm

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