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Terence Hill – zwei Topfilme in einer Box

Terence Hill, der eigentlich Mario Girotti heißt, ist nicht nur als Schauspieler sondern auch als Filmproduzent, Drehbuchautor und Regisseur tätig.

Die eingefleischten Fans von Terence Hill wissen Bescheid, dass dieser sehr gut Deutsch spricht, da er mit seiner Familie sechs Jahre in Deutschland gelebt hat, u. a. in Lommatzsch bei Dresden. Wahrscheinlich lag es an seinen guten Deutschkenntnissen, dass er in 60er Jahren an verschiedenen Karl-May-Verfilmungen mitwirkte. Seine außergewöhnlich stahlblauen Augen waren ihm wahrscheinlich zu Beginn seiner Karriere behilflich. Über 30 Jahre hat er mit seinem Freund und Kollegen Bud Spencer zusammengearbeitet.

Die Box enthält die Filme Renegade und Keiner haut wie Don Camillo.

Renegade
Dieser Film hatte 1988 in Deutschland Prämiere. Das Besondere an diesem Film ist, dass hier Terence Hill und dessen Adoptivsohn Ross zum letzten Mal gemeinsam vor der Kamera standen, denn einige Zeit später verstarb dieser bei einem Autounfall und dies mit 16 Jahren.

Luke Mantee besitzt nicht viel, so dass eigentlich alles in einen Jeep CJ-7 Renegade passt. Begleitet wird er von seinem Pferd Joe Brown, welches er auch schon gern mal per Schein verkauft und das Pferd dann seinem neuen Besitzer sprichwörtlich ausbüchst. Eigentlich könnte es so weitergehen, bis ihn sein Freund, der leider im Knast sitzt, darum bittet, sich um seinen Sohn zu kümmern. Er hat hierzu ein Grundstück namens Green Heaven erworben. Aber von hier an treten die Probleme erst einmal auf. Trucker, Rocker und ein korrupter Sheriff sind ihm auf den Fersen.

Ihre Nachbarn sind Mormonen, die ihm gleich zu Beginn behilflich sind, denn das Anwesen ist in keinem guten Zustand. Und Luke und Matt haben auch Interesse an zwei Mormonenmädchen.

Aber jede schöne Welt bekommt einmal Risse, so taucht der Land- und Grundstücksspekulant Lawson auf und wenig später ist ihre Hütte nur noch Asche.

Keiner haut wie Don Camillo
Don Camillo und Peppone sind die Hauptfiguren der Romane von Giovannino Guareschi, die kurz nach dem Zweiten Weltkrieg beginnen. Die Geschichten stellen den Kleinkrieg zwischen dem Pfarrer und dem kommunistischen Bürgermeister dar, denn auch das Land erlebte kurz nach dem Krieg einen Aufbruch. Mit Terence Hill hatte man 1983 diese Idee aufgegriffen und stellt eine Art Remake der damaligen Kinofilme dar. Nur ein wenig moderner, denn der Priester fährt hier Motorrad und erlaubt jungen Mädchen das Rollschuh fahren in der Kirche.

Der kommunistische Bürgermeister Giuseppe Bottazzi, genannt „Peppone“ und Don Camillo tragen ihre Unstimmigkeiten in einem Fußballturnier aus, nur dass sie nicht selber spielen, sondern die Funktion der Trainer übernehmen. Nur geht es hier zu wie auf einer Schlacht, denn statt anzustoßen, wird erst einmal zugeschlagen. Und da Camillo unorthodox bei vielen Dingen vorgeht, so dass er schon einmal mit den Fallschirm zur Trauung springt, ist er schon beim Bischof in Ungnade gefallen.

Aber sonst kümmert sich Don Camillo sehr rührig um seine Schäfchen, bis es schließlich bei einem weiteren Fußballspiel zur Massenschlägerei kommt.

Beide Filme sind nicht die besten von Terence Hill, trotzdem bieten sie gute Unterhaltung. Man merkt natürlich in einigen Szenen, dass diese Filme einige Jahre auf dem Buckel haben.

 

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