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Unter die Haut – Gefährliche Begierde

Unter die Haut ist ein Film, der vor allem von der Glanzleistung der Schauspieler getragen wird, denn gerade in der ersten Hälfte kommt der Film ohne große Worte aus. Grandios dabei ist die Kameraführung, wobei man immer das Gefühl hat, man schaut in ein Schlüsselloch und beobachtet die Menschen auf Schritt und Tritt. Dabei hat man immer ein beklemmendes Gefühl, wenn man Karen, eine erfolgreiche Modefotografin leiden sieht.

Bei einer Fotosession in Paris lernt sie den jungen Macik aus Polen kennen. Es muss hierbei wie Liebe auf den ersten Blick sein, denn Karen lässt sich sofort auf eine Affäre voller Leidenschaft ein. Nur am anderen Morgen, als sie aus dem Hotel auscheckt, steht Macik mit einer anderen Frau da und will ebenfalls abreisen. Das Problem, beide haben einen Partner und Karen sogar eine Tochter. Nun kommt es, wie es kommen muss, Karen muss für einen neuen Auftrag nach Warschau reisen, in die Stadt also, in der Macik wohnt, nur will dieser seine Familie nicht aufgeben. Karen will aber hierbei nicht loslassen, so dass Konflikte damit vorprogrammiert sind und alles gerät außer Kontrolle.

Fazit

Auch wenn dieser Film mit wenigen Worten auskommt, ist es diese Besessenheit, die von Karen ausgeht, die von Anfang fasziniert. Wobei der Zuschauer am Anfang Traum und Wirklichkeit nicht unterscheiden kann, dies wurde so perfekt in Szene gesetzt, dass dies nicht oder kaum möglich ist. Der Film wirkt kühl und elegant zugleich, dies liegt vor allem an den schauspielerischen Fähigkeiten der Hauptdarsteller, die somit sehr glaubwürdig herüberkommen.

  • Anbieter (Label) Senator Home Entertainment
  • Vertrieb Universum Film
  • Land/Jahr Dänemark, Norwegen u.a. 2010
  • Regie Per Fly
  • Darsteller Sonja Richter, Marcin Dorocinski, Michael Nyqvist

 

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