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Willkommen im Süden

Nach dem Megaerfolg von “Willkommen bei den Sch’tis” haben die Italiener ein Gegenstück produziert, welches dort fast 5 Millionen Zuschauer begeisterte.

Alberto Colombo wartet schon seit langem auf eine Versetzung nach Mailand, dazu frisiert er schon mal seine Bewerbung. So hat er angegeben, dass er behindert sei und als die Kontrolle kommt, sitzt er blitzschnell im Rollstuhl, bei dem er zuvor Ausversehen selber den Reifen zerstochen hatte. Alles scheint zu funktionieren, nur als sich der Kontrolleur verabschiedet, steigt er aus dem Rollstuhl auf und schon ist der Schwindel aufgeflogen. Nun stehen zwei Dinge zur Auswahl, Kündigung oder Versetzung in ein kleines Dorf im Golf von Neapel.

Oh der Süden, hier kann man nur auf die Straße gehen, wenn man eine kugelsichere Weste trägt und Wertsachen wie Ehering darf man überhaupt nicht mitnehmen. Eben halt die klassischen Vorurteile, so wie wenn ein Hamburger nach Bayern versetzt wird. In das Land der Camorra will keiner hin, so wird Alberto Colombo unterwegs von einer Polizeistreife angehalten, weil er viel zu langsam auf der Autobahn fährt. Man will ja nicht ganz so schnell zu seiner eigenen Hinrichtung fahren. Die Polizei bedauert ihn und er braucht nicht mal eine Strafe bezahlen.

Dass dies aber nur Vorurteile sind, stellt sich schnell heraus. Die Leute sind offenherzig, haben zwar alle irgendwie einen kleinen Sprachfehler, sind aber trotzdem liebenswert. So richten seine neuen Mitarbeiter ihm gleich eine Wohnung ein und zeigen, wie man hier lebt. Da einer seiner Mitarbeiter immer aufgedreht ist, hinterfragt dies der neue Chef und stellt fest, dass dieser überall, wo dieser Post austrägt, einen Kaffee trinken muss.

Nun will ihm sein Chef zeigen, dass es anders geht. Statt Kaffee gibt es halt überall einen Schnaps. Und zum Schluss fahren die beiden, so angetrunken wie sie sind, in die Polizeiwache rein.

Doch als plötzlich die Ehefrau von Alberto Colombo kommen will, muss ein Plan her, dass sie wieder abfährt, so dass er sein schönes Leben hier nicht aufzugeben braucht.

Das italienische Remake scheint hier zu funktionieren, auch wenn man den Film “Willkommen bei den Sch’tis” kennt. Leider wurden viele Szenen eins zu eins kopiert und die Darsteller kommen nicht ganz an das Original heran. Trotzdem und gerade für Italienfans ist dieser Film wunderbar, denn er macht eigentlich Lust auf Urlaub und Sonne. Und nebenbei kann man herzhaft lachen, auch wenn es nur eine Kopie ist.

  • Regie: Luca Miniero
  • Drehbuch: Massimo Gaudioso
  • Produzent: Riccardo Tozzi, Giovanni Stabilini, Marco Chimenz, Francesca Longardi
  • Darsteller: Claudio Bisio, Alessandro Siani, Angela Finocchiaro, Valentina Lodovini, Nando Paone, Naike Rivelli, Giacomo Rizzo u.a.
  • Genre: Komödie
  • Filmproduktion: Italien, 2010
  • Verleih:

 

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