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Zwei Weihnachtsmänner

Diese Komödie wurde bereits 2008 im Privatfernsehen ausgestrahlt und hatte bereits zu dem damaligen Zeitraum die Zuschauer begeistert. Für die beiden Hauptrollen konnte man , er spielt den Hilmar Kess, und , der den Tilmann Dilling spielt, gewinnen. Beide sind schauspielerisch ein grandioses Paar, welches sie bereits schon in mehreren Filmen bewiesen hatten.

arbeitet nicht nur als Schauspieler sondern auch als Hörbuchinterpret. Vor allem als Komödiant hatte er bereits mehrere Auszeichnungen erhalten. Dagegen arbeitet nicht nur für den Film, sondern er ist auch ein hervorragender Darsteller auf der Bühne und fühlt sich hier auch richtig heimisch. In den letzten Jahren war er aber als „Fernsehekel“ Stromberg im Fernsehen zu sehen, für dessen Darstellung er auch den renommierten Adolf-Grimme-Preis erhielt.

Die Komödie „“ von Regisseur Tobi Baumann erhielt 2009 den Deutschen Comedypreis für die beste TV-Komödie des Jahres.

Der Wirtschaftsanwalt Tilmann Dilling hat in Wien die Aufgabe, Personal einer Firma zu entlassen. Alles plant er bis zur letzten Minute. Sogar seiner Frau hat er einen Ablaufplan für das Weihnachtsfest geschickt, in Form einer Exceltabelle, was wann stattzufinden hat. Als man sich nicht einigen konnte, will er nach Berlin zurückfliegen, schließlich steht Weihnachten vor der Tür.

Und da ist noch der Poolnudelvertreter Hilmar Kess, der in Wien einige Geschäfte abschließen wollte. Nur war dies nicht so erfolgreich, wie er dachte. Trotzdem schafft er es, in Wien einen Ring zu kaufen, denn er will seiner jahrelangen Freundin zum Fest einen Heiratsantrag machen. Nur hängt der Haussegen etwas schief, denn Hilmar hat kaum Geld. Und was er nicht weiß, zu Hause wurde seine Wohnung geräumt. Andauernd versucht ihn seine Freundin telefonisch zu erreichen, jedoch geht er aus Angst nicht ran.

Aber Hilmar ist trotz dieser Umstände immer gut gelaunt, so dass er sogar im Flughafen beim Check In der jungen Frau am Schalter ein Geschenk macht. Dafür bekommt er auch einen besseren Sitzplatz, es ist ja halt bald Weihnachten. Und der Wirtschaftsanwalt Tilmann Dilling, großklappig am gleichen Schalter, wird einfach nur so abgefertigt. Im Flugzeug sitzen beide nebeneinander. Dem Anwalt geht die Art und Weise von Hilmar sprichwörtlich auf den Senkel. Und durch ein Missgeschick bekippt Hilmar den Anwalt mit Rotwein. Aber auf Grund eines Schneesturms kann das Flugzeug Berlin nicht anfliegen und muss so in Bratislava landen.

Hilmar findet nichts daran und kümmert sich um eine andere Verbindung und in diesem Fall halt eine Zugverbindung. Als beide vor dem Flughafen mal wieder ins Gespräch kommen, entschließt sich der mürrische Anwalt, sich Hilmar anzuschließen. Aber was dieser nicht weiß, es ist ein Bummelzug, so dass, es gar nicht zutrifft, dass er bald in Berlin ist, wie er seiner Frau versprochen hat. Aber die Katastrophen nehmen ihren Lauf, denn der Zug bleibt dann plötzlich stehen. Das Licht aus und es geht nicht weiter. Hilmar stellt fest, dass die nächste Ortschaft ja nicht weit weg ist und man aussteigen könnte und zu Fuß laufen kann.

Nur hat er die zweite Ziffer auf dem Schild nicht gelesen, die etwas verschneit war, statt einem Kilometer waren es neunzehn Kilometer und das ist ein großer Unterschied. Dilling, der ja auch schnell nach Hause will, hat sich Hilmar wieder angeschlossen. Und als beide ausgestiegen sind, fährt der Zug los, natürlich ohne sie. Nun bleibt den beiden nichts anderes übrig, als zu Fuß durch den hohen Schnee zu laufen. Unterwegs finden sie eine Holzhütte, die sie am anderen Morgen ganz aus Versehen in die Luft sprengen. Den beiden Jägern, denen die Hütte gehört, sind davon nicht begeistert und machen Jagd auf die beiden. Das ungleiche Duo hat noch allerhand Abenteuer zu bestehen, bis sie Berlin erreichen, dies reicht vom angeblichen Drogen-Schmuggel bis hin, dass beide eine Leiche im Kofferraum transportieren.

ist eine wundervolle Blödelkomödie, voller Witz und Charme. stellt diesen Anwalt, der unsympathisch und zynisch ist, hervorragend dar. Er ist so, wie man sich dies im wahren Leben vorstellt. So hatte er bei der Beratung, als es um die Kündigung der Mitarbeiter ging, gesagt: „Sie feuern, wir feiern“. Dagegen ist Hilmar der Liebenswerte, Nette aber leicht Vergessliche, der eigentlich nur will, dass die Leute sich in seiner Umgebung wohlfühlen.

Beide liefern sich witzige und unterhaltsame Gespräche. Alles in allem sehr gelungen und unterhaltsam.

  • Genre Komödie, Familienkomödie
  • Regie Tobi Baumann
  • Drehbuch Tommy Jaud
  • Darsteller : Tilmann Dilling, : Hilmar Kess, Floriane Daniel: , Sophie von Kessel: Luise Dilling, Anja Franke: Silke, Michael Lott: Ulli (Zuhälter)

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