12 things to do before you crash and burn

(übersetzt „12 Dinge zu tun, bevor sie abstürzen und brennen“)
James Proimos schreibt und zeichnet Bilder-, Kinder- und Jugendbücher. Er lebt mit seiner Frau auf einer kleinen Farm in der Nähe von Baltimore. James Proimos ist ein bekannter amerikanischer Bilderbuchautor und Illustrator und hat in den USA laut Verlagsangaben bisher mehr als zwanzig Bilder-, Kinder- und Jugendbücher veröffentlicht. „“ ist jedoch sein erstes Buch, das ins Deutsche übersetzt wurde.

Inhalt/Bewertung
„Mein Vater war ein vollkommenes Arschloch.“ Diesen Satz äußert James, genannt Herkules auf dem Begräbnis seines Vaters, als er nach etlichen Grabesreden selbst nach vorne tritt. Nicht gerade das, was man auf einer Beerdigung erwartet. Herkules’ Vater, ein bekannter Fernsehmoderator, ist tot und seine Mutter ist rat- und hilflos. Da sie nicht zurechtkommt, schickt sie Herkules bis zum Ende der Ferien zu dessen Onkel Anthony.

Herkules ist von der Idee nicht gerade begeistert, denn in den letzten Ferien, als er bei seinem Onkel war, hat er sich entsetzlich gelangweilt. Auf der Zugfahrt zum Onkel setzt Herkules sich neben ein hübsches Mädchen, das er mehrmals anquatscht, das jedoch nichts erwidert. Erst später merkt er, dass das Mädchen Stöpsel im Ohr hat und Musik hört, dabei in einem Stapel Bücher liest. Weil Herkules im Zug einschläft, bemerkt er nicht, wie das Mädchen verschwindet.

Als er aufwacht, muss er den Zug verlassen und bemerkt, dass seine Sitznachbarin ein Buch vergessen hat. Er hechtet dem Mädchen hinterher, um ihr das Buch zurückzugeben, doch er verliert im Bahnhof ihre Spur, als er mit Onkel Anthony, der ihn abholt, zusammenstößt. Zu Hause bei Onkel Anthony wartet etwas Ungewöhnliches auf Herkules:

Sein Onkel gibt ihm für die folgenden 12 Tage je eine Aufgabe, damit er sich nicht langweilt. Dazu zählt, dass er den besten Pizzaladen der Stadt finden, die Ställe auf einer Pferdefarm ausmisten soll, aber auch, dass er des Onkels Garage aufräumen muss. Herkules weiß nicht, was er von der Idee halten soll, macht aber mit, um der Langeweile zu entgehen.

Leser
Die Darsteller kommen charakterlich alle ein wenig zu kurz. Eine Geschichte, die auf den Punkt gebracht wird. Jens Wawrczeck liest mit viel Witz und mit einem frischen Stil, der begeistert.

Fazit
Auch wenn James Proimos in “” gleich zu Beginn den Vater seines Protagonisten Herkules sterben lässt, ist das Buch keine “bedeutungsschwere Anleitung” zum Trauern oder zur richtigen Lebensführung. Herkules ist eine interessante Figur, ein moderner Tölpel, erinnert ein wenig an einen naiven Schelm, der in Sachen hineinstolpert, sich dabei immer wieder blamiert, am Ende trotzdem einiges dazugelernt hat. „“ hat mir gut gefallen.

 

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