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Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand

Kaum zu glauben, dass der Schwede Jonas Jonasson mit seinem Debütroman “, ” einen wahren Senkrechtstart hingelegt hat.

Das Buch erschien bereits 2011 und zählte zu den Top 10 in den Verkaufscharts. Und Anfang des Jahres zog das Buch auf Platz eins der Spiegel-Bestsellerliste. Über eine Millionen Bücher wurden seitdem verkauft.

Vielleicht liegt es daran, dass sich der Autor in die Herzen der Leser geschrieben hatte. Und das Hörbuch zieht dem nach, denn es wurde in Form eines Hörspiels produziert. Vielleicht ist es der Stil des Autors, der leicht, spritzig und witzig ist. Die Figuren, die auf der Flucht trifft, sind schräg und trotzdem liebevoll. Allan Karlsson hat bis zu seinem 99. Geburtstag in seinem eigenen Haus in Schweden gewohnt. Seine Mitbewohner waren ein Kater und ein paar Hühner, die aber eines Tages von einem Fuchs gerissen werden.

Allan schwört Rache und da er gelernter Sprengmeister ist, welches er in seinem Leben immer wieder bewiesen hatte, legt er eine Sprengfalle. Aber leider geht dabei alles schief, dass nicht nur die Scheune sondern auch sein ganzes Haus in die Luft flog. Obdachlos geht es nun ins Heim.

Die Schwester, die hier arbeitet, ist ein Drachen und wehe, die Bewohner halten sich nicht an die Essenszeiten, dann gibt es nichts mehr. Dies ist kein Leben, entweder sterben oder abhauen. Am Morgen seines 100. Geburtstages flüchtet er, ohne zu wissen wohin. Nur weg.

Am Bahnhof trifft er auf einen jungen Mann, der ihn bittet, auf seinen Koffer aufzupassen. Aber da Allan weg will, nimmt er den Koffer kurzerhand mit. Was Allan nicht weiß, der Koffer gehört der Bande “Never again” und mit denen ist nicht gut Kirschen essen.

Als der junge Mann raus kommt, ist dieser sauer, denn im Koffer befanden sich 50 Millionen Kronen aus Drogengeschäften. Und so sucht nicht nur die Polizei den alten Mann sondern auch die Mafia.

Am nächsten Bahnhof angekommen, trifft auf einen älteren Bewohner, der, als Alan auf dem Klo war, von dem jungen Mann angegriffen wird, denn dieser hatte Alan entdeckt. Als Alan dazu kommt, schlägt er den jungen Mann nieder. Da sie nicht wissen wohin mit dem Übeltäter, entschließen sie sich für das Kühlhaus und da sich dieser abkühlen soll, wurde die Kühlung angestellt.

Nur haben die beiden Alten die Kühlanlage vergessen auszuschalten, so dass der Bandit erfriert. Wohin nun mit der Leiche. Auf ihrer Flucht verstecken sie diese in einem Schiff, welches Richtung Afrika geht.

Und dies wird nicht die letzte bleiben. Die Geschichte wurde aber in zwei Handlungsstränge unterteilt. Auf der einen Seite die Flucht und auf der anderen Seite die Geschichte des alten Mannes, denn dieser hatte viel in seinem Leben erlebt. So hat er Robert Oppenheimer beim Bau der Bombe geholfen oder er hat Mao kennengelernt, indem er dessen Freundin gerettet hatte.

Diese Episoden werden abwechselnd immer wieder eingeblendet.

Witzig, unterhaltsam und kurzweilig, das ist diese Geschichte. Beim Hören hat man viel Spaß, denn die Idee, die Geschichte als Hörbuch zu produzieren, ist brillant.

 

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