Die Abenteuer des Huckleberry Finn

Der sprichwörtliche Vater von Tom Sawyer und Huckleberry Finn ist Samuel Langhorne Clemens, den der Leser unter seinem Pseudonym Mark Twain kennt.

In vielen seiner Werken hat er die amerikanische Gesellschaft kritisiert. Dabei beschrieb er die realen Verhältnisse in den USA mit seiner Verlogenheit.

“ stellt die Fortsetzung des ersten Romans „Tom Sawyers Abenteuer“ dar.

Huckleberry Finn hatte ja im ersten Teil durch seinen Schatz 6000 Dollar bekommen, die der Richter treuhänderisch für ihn verwaltet. Nun hat aber sein Vater, ein Trunkenbolt und Krimineller dies mitbekommen. Er hat Huck, der bei der Witwe lebte, mitgenommen. Huck konnte sich im Laufe einer Auseinandersetzung von seinem Vater trennen und wollte fliehen. Bei seiner Flucht hat sich ihm ein bekannter Sklave, Jim, angeschlossen und gemeinsam begeben sie sich mit einem Floss auf die Flucht in die Freiheit. Jim möchte in den Norden, wo es keine Sklaven mehr gibt. Gemeinsam fahren Sie den Mississippi hinab.

Auf ihrer Flucht müssen sie allerhand Abenteuer bestehen. So werden sie von zwei Halunken mitgenommen, die aus einem Ort am Mississippi geflohen sind. Sie geben sich als Herzog und König aus und wollen auch so bedient werden. Huck durchschaut das Ganze, lässt sich dabei aber nichts anmerken.

In einer Stadt erfahren die beiden Halunken, dass ein reicher Mann gestorben ist. Dieser hat bis zu seinem Tode auf seine beiden Brüder gewartet. Beide geben sich nun als die gesuchten Brüder aus, um an das Erbe zu kommen. Bei einem geschwätzigen Friseur erfahren sie alles über die Familie. Nur Huck, der sich als Diener ausgeben musste, hat einen Gerechtigkeitssinn, dass er den Töchtern des Verstorbenen einen Brief zusteckt, wo er die Wahrheit schreibt. Dafür wurden die beiden dann geteert und gefedert. Aber hier ist das Abenteuer noch lange nicht zu Ende.

Fazit

Mark Twain hat die Geschichte sehr real beschrieben, auch mit all den damaligen Problemen, gerade was man mit den Sklaven getan hatte. Auch verfolgte er mit der Geschichte den amerikanischen Traum nach dem Streben von Glück. Hier bezieht sich das auf das Leben in Nordamerika, wo alle in Freiheit leben können.

Martin Semmelrogge spricht dabei den Herzog, welches auch authentisch herüberkommt. Im Übrigen wird der König von Michael Habeck gesprochen.

Die spannende Geschichte wurde mit Bluesmusik, welche typisch für den Süden der USA war, untermalt.

  • Sprecher: Martin Semmelrogge, Michael Habeck
  • Regie: Robert Schoen
  • Produktion: Südwestrundfunk
  • Format: Hörspiel
  • Genre: Kinder / Jugend
  • Mark Twain
  • Alter: ab 8 Jahren
  • Verlag: Der Hörbuchverlag

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