Die Burg der Könige

Wir schreiben das Jahr 1524, eine Zeit, in der Martin Luther oder Philipp Melanchthon gelebt haben. In Deutschland haben sich die Bauern gegenüber dem Adel erhoben.

Der Adel muss so um seine Macht bangen und auch der Kaiser sieht seinen Einfluss schrumpfen, nicht nur weil sich Martin Luther gegen die bestehenden Praktiken der Kirche auflehnt, nein weil das Volk hungert und so besteht die Gefahr, das alles aus dem Ruder läuft.

In dieser Zeit leben Agnes und Mathis, der Sohn des Schmieds, auf der Burg Trifels (im heutigen Rheinland Pfalz), welche im frühen Mittelalter Reichsburg war. Agnes war die Herrin der Burg und beide stoßen auf ein wichtiges Geheimnis.

Agnes möchte nur die Burg erhalten, die im Laufe der Zeit heruntergekommen ist.

Der Autor Oliver Pötzsch, der mit der Henkerstochter seinen ersten Roman veröffentlicht hat, hat einen interessanten Schreibstil, der von der ersten bis zur letzten Minute fesselt. Er baut behutsam seine Figuren auf, so dass der Leser/Hörer sich ganz schnell mit den Figuren identifizieren kann.

Dabei wechselt er hin und her, so dass alle Personen gleichermaßen betrachtet werden. Der Autor ist weiterhin bekannt, dass er sehr bildhaft erzählen kann, so dass beim Hörer/Leser gleichermaßen Bilder von der Gegend im Kopf entstehen.

In seinem aktuellen Werk hat er tatsächliche Geschichte mit Fiktion vermischt. So erzählt er von Luther sowie den Bauernaufständen. Aber es geht auch um ein wichtiges Geheimnis, hinter dem der Kaiser sowie der französische König gleichermaßen hinterher sind.

Die Geschichte wird spannend und unterhaltsam erzählt, dabei hat er tatsächliche Geschichte mit Fiktion interessant vermischt. Das Ganze wird von Johannes Speck gelesen, der mit seiner einzigartigen Stimme die Geschichte richtig lebendig werden lässt. Insgesamt ein fantastischer Roman, in welchen man regelrecht versinkt.

 

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