Die Toten schweigen nicht

Wer weiß, ob so in die tiefen Abgründe der Menschen als Pfandleiher geschaut hat, dass er danach Stoff für mehrere Romane bekam. Im Jahr 2000 begann der neuseeländische Schriftsteller mit seinem ersten Werk, welches 2006 auf dem Markt erschien und sprichwörtlich gleich die Bestsellerliste eroberte.

Seine Romane spielen da, wo er lebt, in Christchurch.

Werke

  • 2007: Der siebte Tod (Original: „The Cleaner“, 2006)
  • 2008: Die Stunde des Todes (Original: „The Killing Hour“, 2007)
  • 2009: (Original: „Cemetery Lake“, 2008)
  • 2010: Der Tod in mir (Original: „Blood Men“, 2010)

“ ist nun der dritte Roman von , der ein wenig an die guten schwedischen Krimis erinnert. Dabei kopiert er diese nicht, sondern sich hat in relativ kurzer Zeit einen eigenen Stil erarbeitet. Tate ist ein privater Ermittler und Ex-Cop. Vor ein paar Jahren hat er seine Tochter bei einem Autounfall verloren und seine Frau, die mit beim Unfall dabei war und nicht so verletzt wurde, sitzt seit diesem Zeitraum im Rollstuhl. Teilnahmslos lässt sie alles über sich ergehen, sie lebt in einer anderen Welt.

Theodore Tate muss nun auf dem Friedhof einen Sarg ausgraben und überprüfen, ob derjenige auch drin liegt, der hier reingehört. Plötzlich treiben am nahe gelegenen See Leichen auf dem Wasser und der Totengräber verschwindet plötzlich mit dem LKW, auf dem der Sarg steht, der Gott sei dank bei der Anfahrt herunterfällt. Irgendwie fühlt sich Tate schuldig, denn hätte er damals seinen Job richtig gemacht, würde jetzt nicht die junge Frau im Sarg liegen. Wo ist aber eigentlich die Leiche hin, die in den Sarg gehörte.

Auf eigene Faust versucht nun Tate den Fall zu lösen. Aber was hat der junge Friedhofswärter mit all dem zu tun. Als er diesen zur Rede stellen will, erschießt sich dieser vor seinen Augen und der Vater hat nun Rache geschworen. Auch seine ehemaligen Kollegen sind nicht so gut auf Tate zu sprechen, denn er scheint diesen jetzt einen Schritt voraus zu sein.

Von Anfang an fesselt dieser , was vor allem an s Stimme liegt, mit der er förmlich spielt. So springt er in die Rolle des betrunkenen Vaters des Friedhofswärters und auf der anderen Seite ist er ein aufgeregter Cop. schildert sehr düster die Geschichte von Theo Tate, der seine eigenen Vorstellungen von Moral und Gerechtigkeit besitzt. Trotzdem ist Tate nach dem Unfall und dem Tod seiner Tochter ein gebrochener Mann, welches ihn ermöglicht, sich in die Rolle der Eltern der Toten hineinzuversetzen. Deshalb hat Tate seine Ecken und Kanten und das macht ihn auch wiederum ehrlich.

“ ist eine Geschichte, die Gänsehaut verursacht und sie in die tiefsten Abgründe der menschlichen Seele mitnimmt. Die Geschichte wurde grandios als Hörbuch vom umgesetzt.

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